Presse...
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JAHR 2011
Sanierung
St.Georg-Halle in Schrezheim und Fertigstellung des Anbaus
Einweihung
ist am 16. September 2011
Schrezheim
(sh). Die St. Georg-Halle in Schrezheim ist seit Anfang September komplett saniert und der
Anbau fertig gestellt. Die Einweihung wird am 16. September 2011, um 17 Uhr
stattfinden.
Dazu
ist auch die Bevölkerung herzlich eingeladen
Der
Baubeginn war im April 2010. Insgesamt betrug
das Investitionsvolumen ca. 2,3 Millionen Euro, inklusive der Eigenleistung des
engagierten Fördervereins „St. Georg-Halle Schrezheim“. Die Finanzierung leistete die Stadt
Ellwangen, wobei auch Zuschüsse aus dem ELR-Programm und aus dem Ausgleichsstock
gewährt wurden.
Die
Mehrzweckhalle dient in erster Linie dem Schul - und Vereinssport, wird jedoch
auch gerne für die verschiedensten kulturellen Veranstaltungen genutzt. Neu
erhielt die St-Georg-Halle im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen ein Pultdach sowie
einen Hallenboden. Auch die Sanierung
der Elektrik, des Lüftungssystems und der sanitären Anlagen wurde
vorgenommen. Nicht zuletzt erstrahlt die St.-Georg-Halle auch durch den Anstrich in neuem Glanz. Der neue
Erweiterungsbau beherbergt im Erdgeschoss einen Gymnastikraum und
Duschen sowie im Obergeschoss ein Bürgerzentrum mit Bürgersaal,
Vereinsstüble und Abstellraum. Der Ortschaftsrat wird in Zukunft im Bürgersaal
seine Sitzungen abhalten. Ein behindertengerechter Zugang im Eingangsbereich
der Halle ist ebenfalls neu entstanden. „Die Zusammenarbeit zwischen
Förderverein, der Stadt Ellwangen und dem Architekten Mathis Tröster (ACT) hat
hervorragend funktioniert“, ist Schrezheims Ortsvorsteher Albert Schiele
begeistert. „Wir sind froh, dass wir so viel erreicht haben“, ergänzt er.
Besonders weist Ortsvorsteher Albert Schiele auf die immense Eigenleistung des
Fördervereins hin: Viele freiwilliger Helfer haben sich in fast allen Gewerken
eingebracht! Auch Andreas Strobel vom Förderverein „Turnhalle Schrezheim“
schließt sich an: „Weit über 7.000 geleistete Arbeitsstunden verteilt auf ca. 280
Helfer zeigen, wie großartig das
Engagement aller Beteiligten ist“, lobt er.
Die
Aussenanlage ist weitgehenst fertiggestellt und die Rasenflächen sind angesäät.
Im Herbst werden noch „Verschönerungsarbeiten“ im Eingangsbereich der Halle und
die Pflanzarbeiten durchgeführt
Die
Halleneinweihung wird am Freitag, 16.09.2011, um 17 Uhr stattfinden. Zum Auftakt stimmt der
Musikverein Schrezheim auf den Festakt ein. Eine Ansprache des Ortsvorsteher
Albert Schiele schließt daran an. Des
Weiteren wird der SG Schrezheim attraktive Tanzvorführungen zeigen. Zudem
sprechen anlässlich der Einweihung Oberbürgermeister
Karl Hilsenbek , der Architekt Mathis Tröster und Gerhard Rettenmaier, in
seiner Funktion als 1. Vorsitzender des
Fördervereins. Die Segung wird durch die
Pfarrer Thomas Merkel und Michael Windisch vorgenommen. Musikalisch umrahmen
die Feier die Gesangvereine Rotenbach, Schrezheim und Eggenrot. Im Anschluss
besteht die Möglichkeit in einem Rundgang die neue Küche sowie den Anbau mit
Bürgersaal, Vereinsstüble und Gymnastikraum zu besichtigen. Der Schrezheimer
Künstler Ulrich Brauchle wird seine Kunst am Bau (drei Bilder im Anbau)
erläutern.
Zur
weiteren Gestaltung des Abends sorgt der Förderverein Schrezheim für das
leibliche Wohl und hat zum Feiern und gemütlichen Beisammensein die Tanz- und
Partyband TONIC`s engagiert.
Schrezheim übertrifft sich
selbst
Am 16.
September wird die St.-Georg-Halle nach ihrem Um- und Ausbau feierlich
eingeweiht
Respekt: Die
Schrezheimer haben sich wirklich ins Zeug gelegt für ihre St.-Georg-Halle. Die
Eigenleistungen fallen überaus beachtlich aus, und das Werk kann sich
dementsprechend sehen lassen. Vor der Einweihung der um- und ausgebauten Halle
am 16. September wurde gestern der Presse der derzeitige Ausbaustand
präsentiert.
Fred Ohnewald
Ellwangen-Schrezheim.
Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger und
dessen Mitarbeiter Jochen Widdermann, Ortsvorsteher Albert Schiele und
Architekt Mathis Tröster waren gestern vor Ort voll des Lobes und klopften sich
gegenseitig auf die Schulter: Die Eigenleistung der Schrezheimer ist
„gigantisch“, wie Leidenberger sagte, und zwar in finanzieller Sicht ebenso wie
bezüglich der eingesetzten Muskelkraft, ergänzte OB Hilsenbek.
Der Förderverein habe viel mehr geleistet, als er sich wohl selbst zugetraut
habe, lobte der Stadtbaumeister weiter. Statt der verlangten Eigenleistungen im
Wert von 110 000 Euro wurden bereits für 176 000 Euro Arbeiten erledigt,
zusätzlich haben die freiwilligen Helfer über das Geplante hinaus gewerkelt,
zum Beispiel in Sachen Medientechnik, was rechnerisch weiteren 72 000 Euro
entspricht. Hilsenbek lobte darüber hinaus den Einsatz des Vereins als Bewirter
bei den Heimattagen, was allseits große Anerkennung der Gäste eingebracht habe.
Die Schrezheimer Vereine hat das Projekt wohl noch weiter zusammengeschweißt.
Ortsvorsteher Schiele berichtete, man habe sich ohne viel Mühe bereits auf
einen kompletten Belegungsplan geeinigt, alle seien zufrieden, die neue Halle
voll ausgenutzt. Na bitte.
In den bisher rund eineinhalb Jahren Bauzeit haben die Freiwilligen an die 8000
Arbeitsstunden geleistet. Wie Leidenberger hochrechnete, wird das finanzielle
Budget der Stadt damit nur um rund 18 000 Euro überzogen – das ist bei
Baumaßnahmen dieser Größenordnung kaum mehr als ein Nasenwasser.
Schön ist sie geworden, die Halle mit ihrem neuen Anbau, man sieht es jetzt
schon von innen und außen. Gestalterisch passt sie hervorragend zur Schule
nebenan. Behindertengerecht ist der Haupteingang, die obere Etage hat einen
behindertengerechten Zugang an der Rückseite, dazu wurde das Gelände
entsprechend modelliert. Gepflastert wurde zum Teil mit gebrauchten (!)
Steinen, die die Helfer mühsam reinigten und neu setzten. Überhaupt war
Recycling ein Schlagwort: Wie Architekt Mathis Tröster sagt, wurde zur
Kostenersparnis so viel Material wie möglich wiederverwendet. Was man nicht
sieht, ist die neue Technik, wie der Stadtbaumeister dazu betonte, so entstand
auch eine ganz neue Technikzentrale.
Der Bummel durch die Räume förderte gestern noch manches zutage. So auch eine
Art Amtshilfe: Der Pfahlheimer Ortsvorsteher Wolfgang Seckler hat gemeinsam mit
einem Freund ebenfalls Werkzeug in die Hand genommen und am Innenausbau der
Schrezheimer Halle mitgearbeitet.
Wenn alles fertig ist, wird auch der in Schrezheim lebende Künstler Ulrich
Brauchle seinen Beitrag leisten: Er malt drei großformatige Werke für die
Halle.
© Schwäbische Post 09.08.2011
Hier gibt es Arbeit für
Freiwillige
Bei der
Helfermesse in der St.-Georg-Halle in Schrezheim wurde über den Fortgang der
Arbeiten informiert
Bei der
Helfermesse hat der Förderverein zur Sanierung der St.-Georg-Halle mehr als 30
Helfer für die Fertigstellung der Sanierungs- und Baumaßnahmen gewinnen können.
Ein guter Schritt wurde damit getan, die erbrachten Eigenleistungen auf zirka
6000 Stunden hochzuschrauben.
Sabine
Freimuth
Ellwangen-Schrezheim.
Ohne gefüllte Prospekttüten, mit dem guten Gefühl etwas für die Ortschaft getan
zu haben, verließen am Samstagnachmittag die Besucher den Rohbau der
St.-Georg-Halle. Etwas bange konnte einem beim Betreten des Foyers schon
werden: Von der Decke herabhängende Kabelstränge, Türrahmen, Lüftungsteile,
stapelweise Dämm-Material und Müllsäcke voll von Verpackungsmaterialien.
Der zugige Windhauch brachte zudem den Geruch von frischem Beton in die Nase.
Die Mehrzweckhalle, in der früher Theateraufführungen stattfanden und der
Musikverein Konzerte gab, sieht noch ziemlich roh aus. Den Hinweisschildern
folgend, gelangte man durch den Anbau, der später einmal die Küche beherbergen
soll, ins erste Obergeschoss, dem zukünftigen Bürgersaal. Die Mitglieder des
Bauausschusses hatten den betongrauen Raum in ein provisorisches
Architekturbüro verwandelt.
„Wollen Sie schon mal im fertigen Saal Platz nehmen?“ Andreas Strobel machte es
auf seinem Laptop in einer 3D-Modell-Graphik möglich. An den Wänden prangt die
fertige Halle, Fotos vom Ersten Spatenstich und allen Arbeitseinsätzen. Aber
auch ein genauer Plan, welche Gewerke noch fertig zu stellen sind.
Bernd Klein vom Musikverein und Ortsvorsteher Schiele waren gerne bereit Helfer
in die bereitliegende Arbeitsliste aufzunehmen. Alexander Kugl war einer der
ersten, die sich für die Außenarbeiten einschreiben ließen. Auch für Reinigungsarbeiten
und das Pflanzen der Außenanlagen, Arbeiten, die erst kurz vor Fertigstellung
im Sommer terminiert sind, fanden sich Helfer. Die letzte öffentliche
Besichtigung der Baustelle war am Richtfest. Wolfgang Ebert übernahm es,
Interessierte bei einer Führung durch die Räume das bisherig Getane zu
erläutern und zu erklären, wo in Eigenleistung noch Hand angelegt werden soll.
Wie bei einer Messe wartete der Förderverein mit Häppchen, Kaffee und Bier auf.
Schließlich sollten die zukünftigen Helfer gut umsorgt sein.
Für
Anfragen, Hinweise, Anregungen und Kontakte sind folgende Emailadressen
eingerichtet: info@foerderverein-stgeorg-halle.de; foerderverein-stgeorb-halle@gmx.de
© Schwäbische Post 06.02.2011
Ehrenamt ist die Seele der Demokratie
Das
bürgerliche Engagement in Schrezheim ist groß – 27 Vereine und Gruppierungen
prägen Gemeinschaft
Ellwangen-Schrezheim
/ sz (sim) – Den
Maibaum aufstellen, Dorffeste organisieren oder beim Bau des Bürgerzentrums mit
anpacken. Die Schrezheimer sind da, wenn es um ehrenamtliches Engagement geht –
und das über alle Generationen hinweg. Am „Abend des Ehrenamtes“ im Kegeltreff
betonte Ortsvorsteher Albert Schiele, dass Ehrenamt zwar oft mit viel Mühe und
Zeitaufwand verbunden sei, aber es auch viel Spaß und Freude bereite.
„Ehrenamtlich Tätige spenden vielen Menschen Zeit und Zuwendung. Sie geben der
Jugend Orientierung und pflegen wichtige Traditionen“, sagte er. Der größte
Gegner des Ehrenamtes sei heute der Stress im beruflichen und schulischen
Alltag. Vereine müssten darum mehr denn je versuchen durch interessante
Angebote die Jugendlichen zu begeistern. „Bei den Vereinen Schrezheims und
aller Teilorte ist mir da nicht bang. Hier wird hervorragende Arbeit geleistet,
die alle Altersstrukturen abdeckt“, sagte Schiele.
Der Ortsvorsteher betonte jedoch
auch die Schwierigkeiten, mit denen Ehrenamtliche zu kämpfen haben. „Viele
Politiker sagen, dass das Ehrenamt wichtig ist, manche bezeichnen es als Seele
der Demokratie. Aber oft sind das nur Floskeln, denn es passiert wenig, vor
allem in finanzieller Hinsicht.“ Es sei zudem eine steigende Bürokratie zu
beobachten, die mehr Zeit und Kosten abverlange und eher zu Verdruss als zur
Euphorie beitrage.
Dieser Meinung schlossen sich die
Vereine an. Karl-Heinz Strobel von der Sportgemeinschaft Schrezheim forderte
eine steuerliche Entlastung der Vereine. „Ich bin für eine moderate Erhöhung
der Freibeträge für Vereine bis zu 1000 Mitglieder“, sagte er. Derzeit gebe es
immer mehr Fördervereine, die zwar neue Freibeträge und Steuerentlastungen für
den Hauptverein bringen. Doch es sei sehr schwierig dafür neue Ehrenamtliche zu
gewinnen. Leichter sei es direkt eine Steuererleichterung für die Vereine zu
schaffen.
Roderich Kiesewetter, der gemeinsam
mit Winfried Mack den Abend initiiert hat, zeigte Verständnis für die
Situation. „Zwei Milliarden Euro nimmt der Staat jährlich durch Vereinsarbeit
an Steuern ein. Das meiste kommt aus Süddeutschland“, erklärte der
Bundestagsabgeordnete. Gemeinsam mit den Vereinen wolle er in Berlin für deren
Anliegen kämpfen und das Steuersystem vereinfachen. Auch Winfried Mack sieht
dies als Herausforderung für die Politik. „Wir müssen die Rahmenbedingungen für
das Ehrenamt schaffen“, sagte er. Er zeigte sich erfreut, dass seit fünf Jahren
alle Ehrenamtlichen eine Haftplicht- und eine Unfallversicherung bekommen.
Jetzt müssten auch die Fragen der Haftung genau geregelt werden.
(Erschienen: 03.02.2011 22:30)
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JAHR 2010
Hoffen auf
eine Spendenlawine
Richtfest St.-Georgs–Halle: Oberbürgermeister
überreicht persönliche Spende
In Schrezheim wurde am vergangenen Freitag das
Richtfest für die St.-Georg-Halle gefeiert. Mit von der Partie:
Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, der bei der Gelegenheit – nicht ohne
Hintergedanken – eine persönliche Spende von 200 Euro an die Bauherren
überreichte.
Ellwangen-Schrezheim.
Ortsvorsteher Albert Schiele zog beim Richtfest, trotz der unerwarteten
Baukostensteigerung (die SchwäPo berichtete), alles in allem ein positives
Zwischenfazit. „Auf das bisher Erreichte können wir stolz sein“, sagte Schiele.
In diesem Zusammenhang lobte er neben den beteiligten Baufirmen auch die vielen
ehrenamtlichen Helfer. Sein weiterer Dank galt der Stadtverwaltung, dem
verantwortlichen Architekturbüro ACT Tröster und dem Förderverein – für die
„sehr gute Zusammenarbeit“.
Oberbürgermeister Karl Hilsenbek ging im Nachgang auf die Kostenproblematik
ein. 2,19 Millionen Euro wird das Hallenbauprojekt verschlingen – 295 000 Euro
mehr, als ursprünglich veranschlagt. Weil er und seine Familie nicht persönlich
beim Gemeinschaftsprojekt mitarbeiten können, zückte Hilsenbek kurzerhand sein
Portemonnaie und überreichte dem 2. Vorsitzenden des Fördervereins, Gerhard
Rettenmaier, eine persönliche Bargeldspende in Höhe von 200 Euro – verbunden
mit dem Wunsch, dass er damit „eine Spendenlawine auslöst“.
Rettenmaier bedankte sich für die OB-Spende und zeigte sich zudem begeistert,
wie viele Menschen mittlerweile mit Feuereifer in den verschiedensten Bereichen
zupacken würden. Gleichzeitig äußerte er den Wunsch, dass trotz der
erforderlichen Sparmaßnahmen wichtige Dinge, wie etwa ein Sportboden im
Übungsraum des Anbaus, sich doch noch umsetzen lassen.
Der anschließende feierliche Richtspruch von Zimmermeister Michael Mayle wurde
durch den Musikverein und Männergesangverein Eintracht Schrezheim unter der
Leitung von Martin Abele festlich umrahmt.
© Schwäbische Post 02.11.2010
Schrezheim feiert Richtfest
Ortsvorsteher Albert Schiele, Architekt Mathis
Tröster, Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Zimmermann Michael Mayle sowie
Gerhard Rettenmaier, Wolfgang Ebert und Bernd Klein vom Förderverein (von
rechts) freuten sich beim gestrigen Richtfest über den Fortschritt von
Sanierung und Anbau der Schrezheimer Sankt-Georg-Halle.(Foto: Schneider)
(ELLWANGEN-SCHREZHEIM/sj) „Schaffa,
spara, Halle baua – ond au nach de Kosta schaua.“ Ortsvorsteher Albert Schiele
hat sich gestern beim Richtfest für die Sankt-Georg-Halle musikalisch gezeigt.
Laut Gerhard Rettenmaier, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins,
leisteten bisher 145 Helfer 2000 ehrenamtliche Arbeitsstunden.
Schiele
erinnerte an den Spatenstich am 4. Mai und den Baufortschritt. Allen
freiwilligen Helfern und am Bau Beteiligten dankte er für die geleistete
Arbeit. Man könne jedoch noch viele Helfer brauchen. Den Förderverein
Sankt-Georg-Halle Schrezheim, das Ellwanger Architekturbüro ACT von Mathis
Tröster und das Stadtbauamt bezeichnete Schiele als gut funktionierendes
„magisches Dreieck“. Oberbürgermeister Karl Hilsenbek sprach die Kosten der
2,19 Millionen Euro teuren Baumaßnahme an. Da er, seine Frau und seine beiden
Kinder an der Halle nicht mitarbeiten können, übergab er an Gerhard Rettenmaier
für den im Juli 2008 gegründeten Förderverein eine Spende von 200 Euro, 50 Euro
pro Familienmitglied. Er hoffe, dass er eine Spendenlawine auslöse. Architekt
Mathis Tröster lobte die „besondere Firma“, den Förderverein.
Den Richtspruch
sprach Zimmermann Michael Mayle von der Firma Mayle aus Neuler. Musikalisch
gestaltet wurde das Richtfest vom Musikverein und dem Männergesangverein
Eintracht Schrezheim.
(Erschienen: 29.10.2010
21:45)
Selbst ist der Förderverein: Sanierung geht voran
(ELLWANGEN-SCHREZHEIM/sz) Sanierung und
Erweiterung der Sankt-Georg-Halle machen Fortschritte. Bei der Sitzung des
Ortschaftsrates am Montag wurden weitere Bauarbeiten vergeben.
Von unserem
Mitarbeiter Josef Schneider
Stadtbaumeister
Siegfried Leidenberger berichtete, dass Stadt und Förderverein an der
Kostenfront kämpften und daher die Prallschutzwand anstatt in der 15 000 Euro teureren
Holzverkleidung in einer Textilverkleidung ausgeführt
werde. Momentan müsse man davon ausgehen, dass man 295 000 Euro nachfinanzieren
müsse. In der Sitzung wurden vier Gewerke vergeben.
Bei den
Flaschnerarbeiten war die Ellwanger Firma Stelzer mit einer Bruttoauftragssumme
von 25 185
Euro der wirtschaftlichste Bieter. Die Firma Mayle aus Neuler
hingegen führt die Metalldacheindeckung und Wandverkleidung aus, die
Auftragssumme beläuft sich auf 62 221 Euro. In diesem Gewerk sind daneben vonseiten des
Fördervereins umfangreiche Eigenleistungen in Höhe von 35 562
Euro geplant. Bei den Trockenbauarbeiten liefert die Firma Rettenmeier aus
Ellwangen lediglich das Material zum Preis von 23 978 Euro. Die Arbeiten hingegen erledigt der
Förderverein zum Preis von 45 789 Euro. Die Fliesen kommen von der Firma Abele (Hüttenhöfe) für 37 722 Euro. Verlegen will sie der Förderverein, die
Eigenleistung ist mit 42 251
Euro veranschlagt. Laut Ortsvorsteher Albert Schiele hat der Förderverein
bislang über 35 000
Euro an Eigenleistungen erbracht. Mit Blick auf die jetzt vergebenen Gewerke mit rund 124 000 Euro an Eigenleistungen meinte Schiele, vonseiten
des Fördervereins werde es eher das Doppelte, was von ihm verlangt worden sei.
Die Gewährleistung bei den Trockenbau- und Fliesenarbeiten übernimmt der
Verein, die Gewährleistungsfrist wurde einstimmig auf zwei Jahre
verkürzt.
(Erschienen: 19.10.2010 14:05)
Fleißiger Förderverein
Die Arbeiten
an der St. Georg Halle kommen gut voran
Fleißig wie
die Heinzelmännchen haben die Mitglieder des Fördervereins St. Georg-Halle bis
jetzt Eigenleistungen in Höhe von 35 000 Euro erarbeitet. Bis dato doppelt so
viel wie im Sollplan angegeben, bemerkte Ortsvorsteher Albert Schiele in der
jüngsten Ortschaftsratssitzung.
Ellwangen-Schrezheim. Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger und Bürgermeister
Karl Bux lobten diese große Initiative. Auch bei den weiter zu vergebenden
Handwerkerarbeiten bringe der Verein Eigenleistungen ein und stelle auch die Gewährleistung
für das Geleistete auf zwei Jahre.
Darüber hinaus, so Bux, wolle man den Förderverein nicht belasten. Bei der
Vergabe der Flaschnerarbeiten war von drei Anbietern die Flaschnerei Stelzer
mit 25 181 Euro der günstigste Bieter. Den Zuschlag bei der Metalleindeckung
und Wandverkleidung - hier wurde aus Kostengründen auf einen Prallschutz aus
Holz zu Gunsten einer Textilverkleidung verzichtet, erhielt die Firma Mayle aus
Neuler-Schwenningen. Von der Gesamtsumme von 62 221 Euro erbringt der Förderverein
35 562 Euro.
Die anstehenden Trockenbauarbeiten erarbeitet der Förderverein komplett selbst.
Hier liefert das Material die Firma Rettenmeier aus Ellwangen mit einer
Auftragssumme von 23 978 Euro. Bei den Fliesenarbeiten verhält es sich ebenso.
Die Firma Abele aus Hüttlingen liefert das Material zum Preis von 37 721 Euro.
Bei den komplett erbrachten Eigenleistungen übernimmt der Förderverein eine
Gewährleistung von zwei Jahren.
Bei allem finanziellen Jonglieren, so Leidenberger, bleibe dennoch eine Fehlbetrag
von 295 000 Euro, der im städtischen Haushalt des nächsten Jahres zu
finanzieren sei. Neben unvorhersehbaren zusätzlichen Sanierungsmaßnahmen sei
hier bereits eine Kostensteigerung von 80 000 Euro enthalten.
Den Stand der Kanalarbeiten in Espachweiler will der Ortschaftsrat sich am 8.
November um 16.30 Uhr ansehen. Der Ortstermin ist öffentlich. sab
© Schwäbische Post 19.10.2010
Finanzlücke wird geschultert
Der
Ellwanger Gemeinderat hält am Projekt St. Georg-Halle fest – OB regt Spenden
der Schrezheimer Bürger an
Am weiteren
Ausbau der St. Georg-Halle in Schrezheim wird in keiner Weise gerüttelt. Die
Ellwanger Stadträte waren in der Sitzung am Donnerstagabend voll des Lobes für
den Förderverein und bereit, die Kröte in Form einer 295 000-Euro-Deckungslücke
zu schlucken, respektive im nächsten Haushalt zu verarbeiten, und sei’s durch
höhere Kreditaufnahmen.
Ellwangen.
Dieser sicher spannendste Punkt der Gemeinderatssitzung erforderte keine
Beschlüsse, sondern diente nur der Information der Räte. Wie bereits mehrfach
berichtet, wurden aus Ausgleichsstock und Sportstättenförderung 215 000 Euro
weniger an Zuschüssen gewährt als erhofft, zudem kam es zu einer
Ausgabensteigerung von 80 000 Euro; summa summarum sind es also 295 000 Euro,
die fehlen.
Dabei sind die Fördergelder, die Ellwangen für das Projekt erhält (720 000
Euro) recht respektabel. Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger wies aber
darauf hin, dass die zugrunde liegende Kalkulation „auf die Knochen gerechnet“
war – wie auch alle wussten.
Der Schrezheimer Ortsvorsteher Albert Schiele gab den Frust mancher
Fördervereinsmitglieder wieder, die fürchten, man könne annehmen, die nun
fehlende Summe gehe aufs Konto des von Schrezheim gewünschten Anbaus (den die
Stadtverwaltung gerne aufgeschoben hätte). Dem sei nicht so, sagte Schiele, und
bat zugleich, im Haushalt 2011 eine Ausgleichssumme einzustellen. Gerhard
Rettenmaier, CDU-Stadtrat und zugleich Fördervereinssprecher, stellte zudem in
Aussicht, dass der Verein zusätzlich zu den bereits vereinbarten 200 000 Euro
Eigenbeitrag weitere 10 000 Euro aufbringen wolle. Das brachte einhelliges Lob
des Rates ein.
Hans Rieger (SPD) erklärte, seine Fraktion stehe weiterhin zu dem Projekt und
regte nur an, nun möge der Schrezheimer Ortschaftsrat dazu beitragen, indem er
von dem „etwas diffusen Beschluss“ Abstand nehme, den Kreisverkehr am
Ortsausgang Richtung Espachweiler umzubauen. Schiele kam Rieger in dessen
Dauerthema insofern entgegen, als er ankündigte, auch dort wolle man mit
Eigenleistungen die Kosten verringern.
Berthold Weiß (Grüne) regte an, bei der weiteren Vergabe von Gewerken erneut zu
prüfen, ob gespart werden könne. Hariolf Brenner (Freie) pflichtete ihm bei.
Oberbürgermeister Karl Hilsenbek preschte schließlich mit der Idee vor, die
Schrezheimer Bürger sollten doch durch Spenden an den Förderverein bei der
Finanzierung helfen, und versprach, ganz persönlich je Familienmitglied 50 Euro
zu geben. Der Gemeinderat nahm dies aber offenbar mit nicht ganz ungeteiltem
Enthusiasmus auf.
Resolution an Guttenberg
Bei den fünf Gegenstimmen der Grünen und zwei Enthaltungen aus der SPD stimmte
der Gemeinderat einer Resolution für den Erhalt des Bundeswehrstandortes
Ellwangen zu, die die Stadt dem Verteidigungsminister zukommen lassen will.
Darin schildert die Stadt die Vorteile, die Ellwangen der Bundeswehr bietet,
vom Sprachenzentrum über das aufgewertete Dienstleistungszentrum der Bundeswehr
hin bis zu den Vorzügen der Stadt selbst. In der Sitzung fügte Hilsenbek dazu
an, dass immerhin rund 1400 Arbeitsplätze in Ellwangen mit der Bundeswehr
verbunden seien und man sich jetzt schon stark machen solle in Berlin, um die
Standortschließungen, die im Zusammenhang mit der Verkleinerung der Bundeswehr
erwartet werden, zu überstehen.
Einzig die Grünen kündigten an, nicht zuzustimmen. Berthold Weiß erklärte fast
staatstragend, die Sparbemühungen des Bundes dürften nicht nach dem St.
Floriansprinzip betrachtet werden. Das Verteidigungsministerium werde schon
nach den richtigen Kriterien entscheiden und keine Rücksicht auf Resolutionen
nehmen. Zudem stünden die Grünen ohnehin dafür, „die Streitkräfte so klein wie
möglich zu halten“.
Die Appelle von Matthias Weber und Oberst a.D. Fritz Seifert, CDU, die Grünen
möchten sich dann doch bitte nur der Stimme enthalten und nicht direkt
dagegenstimmen, um das Gesamtbild nicht zu schädigen, gingen ins Leere.
Hilsenbek will nun auch den Ostalb-Kreistag, den Regionalverband sowie die
Städte des „Magischen Dreiecks“ dazu bewegen, Resolutionen für den Standort
Ellwangen abzugeben.
Weitere Themen:
Eigenzell,
Rattstadt und Pfahlheim werden, vielleicht schon in einem halben Jahr, mit
blitzschnellen Breitbandkabeln versorgt sein. Die ODR konnte die Ausschreibung
für die Datenrennstrecke für sich entscheiden. Haisterhofen, Killingen und
Neunstadt gehen einstweilen leer aus, weil sich zu wenige Interessenten
gemeldet haben. Das Industriegebiet wird von der ODR sozusagen „freihändig“
angebunden.
Die
Stadt wird auch weiterhin Familien „Betreuungsgutscheine“ für die Kinder
anbieten. Die „Stufe 3“ (Scheine, die zum Beispiel Firmen an ihre Mitarbeiter
verschenken können) soll sogar erweiterten Umfang haben. Regina Gloning (CDU))
mahnte genau dafür mehr Werbung an.
Der
Gemeinderat stimmte auch einmütig zu, dass die Stadt künftig sicherstellt,
keinesfalls Produkte zu kaufen, die aus Kinderarbeit stammen könnten. Ebenso
sollen künftig bei Beschaffungen ökologische Standards beachtet werden, vom
unlackierten Bleistift bis zum Radiergummi aus Kautschuk. Die Idee dazu hatten
die Grünen.
© Schwäbische Post 30.09.2010
Förderverein der Sankt-Georg-Halle muss mehr leisten
Förderverein
der Sankt-Georg-Halle muss mehr leisten
(ELLWANGEN-SCHREZHEIM/sj)
Der Förderverein der Sankt-Georg-Halle muss wohl mehr Eigenleistungen erbringen
als die bisher vereinbarten 200000 Euro, so war im Ortschaftsrat zu hören. Denn
für die 2,11 Millionen Euro teure Baumaßnahme gibt es 215000 Euro weniger an
Zuschüssen, zum anderen ist derzeit mit Mehrkosten von 80000 Euro zu rechnen.
Die Baumaßnahme Sankt-Georg-Halle macht Fortschritte,
wie sich der Ortschaftsrat bei seiner Baustellenbesichtigung im „verfeinerten
Rohbau“ überzeugen konnte. Die Rohbauarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss,
das Projekt soll im Juni 2011 fertig sein, wie Stadtbaumeister Siegfried
Leidenberger sagte. Doch die Kosten des 2,11-Millionen-Projekts bereiten dem
Rat Kopfzerbrechen. Wie Wolfgang Baur von der Stadtkämmerei, Abteilung
Liegenschaft erläuterte, muss von Mehrkosten von 80000 Euro ausgegangen werden.
So sollte ursprünglich die Decke im Foyer der Halle nicht abgebrochen werden.
Und die erfreuliche Konjunkturentwicklung bringe dramatische
Materialpreissteigerungen mit sich, so im Bereich Stahl und Blech. Den Windfang
müsse man aus Kostengründen zurückstellen.
Es gibt weniger Zuschüsse
Was aber noch schwerer wiegt, ist die Bezuschussung
der Maßnahme. So rechnete man mit Zuschüssen von 700 000 Euro aus dem
Ausgleichsstock, bewilligt wurden aber nur 570 000 Euro. Aus dem Topf der
Sportstättenförderung erhoffte man sich 188000 Euro an Zuschüssen, gewährt
wurden nur 95000. An geplanten Zuschüssen fehlen also insgesamt rund 215 000
Euro. „Wir werden auf den Förderverein zukommen“, stellte Baur Gespräche in
Bezug auf eine höhere Eigenleistung der Vereine in Aussicht, denn eine
Reduzierung beim Raumprogramm sei nicht mehr möglich. Bislang sollte der
Förderverein 100 000 Euro an baren und weitere 100 000 Euro an unbaren
Leistungen erbringen. Der Anteil der geleisteten freiwilligen Arbeitsstunden
liegt momentan bei circa 35 000 Euro.
Vonseiten des Ortschaftsrats vergeben wurden am Montag
die Gewerke Innenputz, Estrich- und Zimmerarbeiten. Den Innenputz macht die
Firma Peter Brenner aus Ellwangen für die Bruttoauftragssumme von 23 912 Euro.
Die Zimmerarbeiten gehen an die Firma Mayle in Neuler für 51 459 Euro. Beim
Gewerk Estricharbeiten ist die Firma Estrich Wagner in Aalen mit 24 503 Euro
billigster Bieter.
Ortsvorsteher Albert Schiele hofft, dass das Projekt
unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ geschultert werden kann. Der
Ellwanger Architekt Mathis Tröster präsentierte das Material- und Farbkonzept
für die drei Teile der Baumaßnahme. So wird zum einen die alte
Sankt-Georg-Halle saniert, zum anderen die Küche erweitert und zum Dritten
entsteht ein Neubau- und Erweiterungsteil für die multifunktionale Nutzung
durch die Vereine. Der Sportboden wird gelb, die Stahlteile werden rot, die
Flure und die Fliesen in der Küche grau. Im Außenbereich sind es die Farben,
Gelb, Grün, Silber und Grau. „Für Mobiliar ist null Euro im Budget“, sagte
Siegfried Leidenberger auf Nachfrage.
(Erschienen: 14.09.2010 18:25) Ipf- u. Jagstzeitung
Kostspielige Sonderwünsche
werden nicht erfüllt
Ortschaftsrat
Schrezheim trifft sich am Montag zur Baustellenbegehung in der St. Georg-Halle
Der
Ortschaftsrat Schrezheim hat sich am Montagabend zu einer öffentlichen Sitzung
getroffen. Im Vorfeld traf sich das Gremium noch zu einem Vorort-Termin bei der
St. Georg-Halle – zu einer ausgedehnten Baustellenbegehung.
Sabine
Freimuth
Ellwangen-Schrezheim.
Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger erklärte den Schrezheimer
Ortschaftsräten ausführlich, was im Zuge der Hallensanierung alles geplant ist.
Neben der Dämmung des Gebäudes, die hauptsächlich am Dach aufgebracht wird,
solle auch die Akustik deutlich verbessert werden. Das WC am Eingang werde
barrierefrei gestaltet. Dazu kommen noch umfassende Brandschutzmaßnahmen.
Der geplante Windfang am Eingang falle dagegen der Kostenbremse zum Opfer, da
er mindestens 15 000 Euro verschlingen würde. In diesem Zuge machten sowohl
Leidenberger als auch Wolfgang Bauer vom Liegenschaftsamt den Räten klar, dass
trotz der enormen Eigenleistungen des Fördervereins St. Georg-Halle, der sich
mit 200 000 Euro an dem 2,1 Millionen-Euro-Projekt beteiligt, keinerlei
Spielraum für zusätzliche Investitionen vorhanden sei. Zumal man den
ursprünglich veranschlagten Kostenplanansatz bereits um 80 000 Euro
überschritten habe.
Ebenfalls bei dem Vorort-Termin dabei: der verantwortliche Architekt Mathis
Tröster. Er erläuterte den Räten das neue Farbkonzept. Über die geplante
Farbgebung sollen Halle und Schule künftig ein harmonisches Ensemble bilden.
Bei der anschließenden Sitzung im alten Schrezheimer Rathaus erläuerte Wolfgang
Bauer noch einmal im Detail den Finanzstand in Sachen St. Georg-Halle: Laut
seinen Ausführungen wird das Bauprojekt mit 95 000 Euro von der
Sportstättenförderung bezuschusst. Dazu fließen aus dem Ausgleichsstock weitere
570 000 Euro. Gehofft hatte man bei der Stadt auf höhere Zuschüsse. Insgesamt
würden 215 000 Euro weniger fließen als erwartet. Zudem hätte der Preisanstieg
beim Stahl und die nicht vorhersehbare Deckensanierung im Foyer deutliche
Mehrkosten verursacht. Nichtsdestoweniger hoffe man Sanierung samt neuen
Erweiterungsbau bis Mai/Juni 2011 fertigstellen zu können.
Nachfolgend beschloss das Gremium noch die Vergabe verschiedener Gewerke: Die
Innenputzarbeiten übernimmt die Ellwanger Firma Peter Brenner für 23 911 Euro.
Der Auftrag für die Estricharbeiten ging an die Firma Estrich-Wagner aus Aalen
für 24 503 Euro. Bei den Zimmerarbeiten war die Firma Mayle aus Neuler der
günstigste Bieter mit 67 045 Euro. Da bei diesen Arbeiten der Förderverein
tatkräftig mitarbeitet verringert sich die Summe um 15 586 Euro.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war am Montag die erweiterte Öffnungszeit des
Kindergartens in Eggenrot. Voraussichtlich ab Oktober soll es im Kindergarten
eine durchgängige Betreuung von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr geben. Fünf Eltern haben
hierfür bereits Bedarf angemeldet; ab Januar 2011 kommt noch ein weiteres Kind
hinzu. Überaus erfreut konnte Bauer mitteilen, dass der Kindergarten auch
ansonsten gut belebt sei.
© Schwäbische Post 14.09.2010
Optimismus weicht Ernüchterung
Weniger
Zuschüsse und Mehrkosten: Die Schrezheimer St. Georg-Halle wird zum
finanziellen Problemfall
Den
Beteiligten war es von vorneherein klar: Das Finanzierungskonzept für die
Erweiterung und Sanierung der Schrezheimer St. Georg-Halle ist mit ganz spitzem
Bleistift kalkuliert. Was manch einer schon damals befürchtet hat, ist nun
eingetreten: Geringere Zuschüsse und unerwartete Mehrkosten machen das Projekt
zum finanziellen Problemfall, der den Ellwanger Gemeinderat spätestens in
seiner nächsten Haushaltssitzung ausgiebig beschäftigen dürfte.
Alexandra
Rimkus
Ellwangen.
Das Finanzierungsloch das sich bei der St. Georg-Halle aufgetan hat, ist
angesichts der leeren Stadtkasse gewaltig: Zum einen fehlen rund 215 000 Euro
an Zuschüssen, zum anderen fallen auch noch 80 000 Euro Mehrkosten an – durch
anziehende Baupreise.
Bürgermeister Karl Bux, der im Vorfeld des 2,11 Millionen-Projekts zu den
Bedenkenträgern zählte, sieht sich bestätigt. „Es war von Beginn an klar, dass
diese Finanzierung auf Kante genäht ist. Nun ist der Fall eingetreten, den wir
befürchtet haben. Leider.“
Tatsächlich hatten sich die Vertreter der Stadtverwaltung um Karl Bux und
Oberbürgermeister Karl Hilsenbek in der entscheidenden Sitzung im November 2009
mit Nachdruck dafür eingesetzt, zunächst mit der Sanierung der alten Halle zu
beginnen und den Erweiterungsbau aufzuschieben – bis klar ist, ob auch alle
Zuschüsse wie geplant fließen. Die Stadtverwaltung stand mit dieser Position
damals allerdings auf verlorenem Posten. Nur drei Grünen-Stadträte stimmten
seinerzeit mit dem OB, der große Rest des Rates gab grünes Licht für das
Bauvorhaben.
„Aus technischer Sicht war es ja durchaus auch richtig, mit dem Erweiterungsbau
zu starten“, sagt Bux, der aber auch klar stellt, dass man „nun eben keinerlei
Spielraum mehr hat“.
Das Bauprojekt müsse und werde jetzt wie geplant umgesetzt: „Am Bauprogramm
ändert sich gar nichts mehr.“ Große Einsparpotentiale seien bei dem Bauprojekt
auch nicht vorhanden. „Es müssen Finanzmittel nachgeschossen werden, das steht
fest“, sagt Bux.
Stellt sich nur die Frage, wer nachschießt.
Im Boot sitzt neben der Stadt nämlich auch noch der Förderverein St.
Georg-Halle Schrezheim, der sich, nach dem aktuellen Stand der Dinge, mit 200
000 Euro an dem Projekt beteiligen muss, sowohl mit Geldmitteln als auch
Arbeitsleistungen.
Förderverein: „Eigentlich an der Grenze des Leistbaren“
Ob der Verein jetzt noch stärker in die Pflicht genommen werden soll? Bux
weicht aus: „Diese 200 000 Euro sind bereits eine Riesenleistung des Vereins,
die man honorieren muss.“ Nichtsdestoweniger sieht Bux Gesprächsbedarf. „Die
Situation ist nun mal so wie sie ist. Damit müssen wir uns auseinandersetzen.“
Beim Förderverein verschließt man die Augen vor den aktuellen Finanzproblemen
nicht, stellt der 2. Vorsitzende, Gerhard Rettenmaier, klar. Nichtsdestoweniger
sieht er seinen Verein mit 200 000 Euro an Eigenleistungen „eigentlich an der
Grenze des Leistbaren.“
© Schwäbische Post 16.09.2010
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In der Sankt-Georg-Halle greift der Musiker zur Kelle
In der Sankt-Georg-Halle in Schrezheim wird fleißig
gearbeitet, Franz Stelzer (rechts) und Martin Grimm mauern das Behinderten-WC.
Sanierung und Anbau der Halle sollen im späten Frühjahr 2011 fertig sein.(Foto:
Schneider)
(ELLWANGEN-SCHREZHEIM/sz) Sanierung und
Anbau der Sankt-Georg-Halle kommen teurer als geplant. Mit der Fertigstellung
des Baus wird im späten Frühjahr 2011 gerechnet. Oberbürgermeister Karl
Hilsenbek, Bürgermeister Karl Bux, Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger und
Ortsvorsteher Albert Schiele haben gestern die Baustelle besichtigt.
Von unserem
Mitarbeiter Josef Schneider
Die Halle zeigt
sich „ausgebeint“, wie es der OB formulierte. Spatenstich für das Projekt war
am 9. April. Der Rohbau ist inzwischen bald fertig, die Ellwanger Baufirma Hans
Fuchs schalt zurzeit am Anbau die Decke aus. Auch freiwillige Helfer sind auf
der Baustelle zu sehen. So waren gestern Franz Stelzer und Martin Grimm aus
Rotenbach mit dem Mauern des Behinderten-WCs beschäftigt.
80 000 Euro Mehrkosten
Wie
Stadtbaumeister Leidenberger ausführte, schlägt bei Gesamtkosten von 2,1
Millionen Euro der Sanierungsteil mit 904 000 Euro zu Buche, der Küchentrakt kommt auf 291 000
Euro (darunter fällt die 60 000 Euro teure Kücheneinrichtung), der Neubauteil
kostet 914 000
Euro. Leidenberger sprach von Mehrkosten in Höhe von 80 000 Euro nach der
Hochrechnung. Das Meiste sei jedoch bereits ausgeschrieben, so der Rohbau, die Zimmerarbeiten, die Haustechnik und die Glaserarbeiten. Dass
die Preise anziehen, sei die Schattenseite der anspringenden Konjunktur, so
Bürgermeister Bux. Mit der Baumaßnahme gehen auch eine energetische Sanierung
und eine Verbesserung des Brandschutzes durch zusätzliche Fluchttüren einher.
Der Prallschutz soll auch auf den Längsseiten erfolgen, in die Halle kommen
auch eine neue Unterkonstruktion für die Holzdecke sowie ein neuer Sportboden.
Der
Förderverein der Sankt-Georg-Halle soll 200 000 Euro erbringen. Von dieser Summe sollen 100 000 Euro als bare Mittel
eingebracht werden, die anderen 100 000 Euro als Eigenleistungen. „Wir sind frohen Mutes,
dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte Wolfgang Ebert, der Sprecher des
Bauausschusses des Fördervereins. In zweieinhalb Jahren habe man durch
Veranstaltungen zwischen 35 000 und 40 000 Euro an Eigenmitteln erwirtschaftet. Und die von
über 150 Helfern erbrachten Eigenleistungen liegen bis jetzt bei rund 35 000 Euro. So waren Helfer
bei den Abbruch- und Demontagearbeiten beteiligt. Die anderen
Gewerke laufen erst an, in der Helferliste sind zwischen 300 und 400 Helfer
erfasst. Ebert dankte auch dem Ortsvorsteher Albert Schiele, der den Förderverein
an allen Ecken und Enden unterstütze und beim Bau mitarbeite. Das Verhältnis
zur Stadtverwaltung sei offen, ehrlich und direkt: „Es ist ein gemeinsames
Arbeiten.“
(Erschienen:
27.08.2010 19:45)
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Überall wird fleißig gewerkelt
Bauprojekte
St. Georgshalle, EBR und Pumpenhaus liegen in den Zeitplänen – Viele
Freiwillige machen mit
Trotz
schwacher Finanzen ist die Stadt Ellwangen im Hochbau nicht untätig. Am Freitag
stellte die Verwaltung den Sachstand dreier ihrer laufenden Projekte vor: St.
Georgshalle Schrezheim, Eugen-Bolz-Realschule und das Pumpenhaus bei den
Schlossweihern. Objekte, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber alle
samt mit Ideenreichtum bestechen.
Ellwangen.
Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Bürgermeister Karl Bux, Stadtbaumeister
Siegfried Leidenberger, Ortsvorsteher Albert Schiele sowie der
Fördervereinsvorsitzende Wolfgang Ebert stellten die Baufortschritte in der St.
Georgshalle vor. Seit April dieses Jahres wird dort gewerkelt, im späten
Frühjahr 2011 will man fertig sein mit Erweiterung und Umbau der für den
Teilort so wichtigen Einrichtung. 2,1 Millionen Euro werden hier verbaut, davon
900 000 Euro in die Sanierung gesteckt, 914 000 in den Neubau. Der Förderverein
hat sich die Aufgabe gestellt, 200 000 Euro beizusteuern, zur Hälfte in
Geldmitteln, zur Hälfte durch Arbeitseinsatz. Und dementsprechend geht es zur
Sache, die Halle wurde bereits komplett „ausgebeint“, Freiwillige ziehen Mauern
hoch: Um die 150 Helfer haben sich dabei schon eingebracht, und ein Ende ist
noch nicht in Sicht. Die Gebäudehülle muss verbessert werden, es gibt neue
Prallschutzwände, einen umfangreichen Brandschutz, zusätzliche Fluchttüren,
eine neue Küche für insgesamt 291 000 Euro, neue Sportböden und anderes mehr –
und auch ganz neue Räume, denn es wurde ja auch angebaut.
Laut Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger kämpft man aber ständig mit den
Kosten, derzeit liegt man rund 80 000 Euro über dem Planansatz. Die
anspringende Konjunktur hilft da nicht, im Gegenteil, das Material wird nun
teurer. Aber damit wird man fertig werden; immerhin gab’s keine unangenehme
Asbestüberraschung wie in der Rundsporthalle, witzelte Leidenberger.
Über die Bauarbeiten an der Eugen-Bolz-Realschule hat die Schwäbische Post bereits
mehrfach berichtet. …
© Schwäbische Post 27.08.2010
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Schrezheimer Sänger feiern 90 Jahre Eintracht
Drei Sänger des Gesangvereins Eintracht Schrezheim
sind beim Jubiläumsabend für ihre 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet
worden: Patriz Blank, Hermann Brenner und Julius Sanwald.
(Ellwangen-Schrezheim/sz) Mit einem
beschwingten Liederabend und vielen Gästen hat der Gesangverein Eintracht
Schrezheim sein 90-jähriges Bestehen in der Sankt-Georg-Halle gefeiert. Auch
die Liederkränze Neuler und Hohenberg waren mit von der vergnüglichen Sangespartie.
Von unserer
Mitarbeiterin Petra Rapp-Neumann
Wer bislang
kein Freund des Chorgesangs war, den hat der schwungvolle Jubiläumsliederabend
des Gesangvereins Eintracht Schrezheim 1920 e.V. sicher eines Besseren belehrt.
Mit sichtlicher Sangesfreude und hohem Können haben die Herren der Eintracht in
der Sankt-Georg-Halle ihr 90-jähriges Bestehen ausgiebig gefeiert. Der Abend,
von Stadtrat Franz Ostermeier souverän moderiert und von Johannes Fiedler am
Piano begleitet, war ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2010, das mit dem
„Schwarzwaldmädel“ erfolgreich begonnen hatte.
Die Eintracht
eröffnete das bunte Programm mit zwei Gassenhauern der Comedian Harmonists,
darunter „Ein Freund, ein guter Freund“. Und Freunde waren wirklich viele
gekommen. Ortsvorsteher Albert Schiele betonte in seinem Grußwort, der
Kulturträger Gesangverein habe mit seinen Theateraufführungen Schrezheim über
regionale Grenzen hinaus bekannt gemacht. Er überreichte dem Vorsitzenden Bernd
Klein als Geschenk der Stadt einen fürs Vereinsleben nützlichen Kalender
„Positive Impulse“ und Pralinen für die 43 Sangesbrüder. Chorleiter Martin
Abele erhielt eine ungarische Wurst.
Der Patenverein
Liederkranz Neuler, stolze 162 Jahre alt, brachte im schicken WM-Outfit mit
„Vuvuzela“ ein flottes Geburtstagsständchen dar. Sieger Götz, Ehrenvorsitzender
des Liederkranzes Hohenberg, ehrte als Vertreter des Eugen-Jaekle-Gaus drei
Eintracht-Sänger für ihre 60-jährige Mitgliedschaft: Patriz Blank, Hermann
Brenner und Julius Sanwald. Nicht anwesend konnte Richard Kucher sein, welcher
dem verein ebenfalls seit 60 Jahren angehört. Das älteste Mitglied im Verein
ist übrigens 88 Jahre alt, das jüngste 23 Jahre.
Eine Zugabe
musste der Kleine Chor der Eintracht unter der Leitung von Hariolf Neukamm nach
einem großartigen Auftritt geben. Ursprünglich ein „Entbindungschor“, der
jungen Müttern singend gratulierte, ist auch er längst etabliert. Der Liederkranz
Hohenberg glänzte mit dem „Wasser vom Virngrund“ in Anlehnung an den bekannten
Song der Bläck Fööss. Den Abschluss des stimmungsvollen Abends, dessen Erlös dem Förderverein Sankt-Georg-Halle zugute kommt, machte die Eintracht mit einem
Medley schwäbischer Volksweisen von Friedrich Silcher, bis die Jubilare mit
Silchers wohl bekanntestem Lied „Muss i denn zum Städtele hinaus“ Abschied
nahmen. Aber noch nicht endgültig, erst mit der Zugabe, der „Liebe der
Matrosen“, zogen die Sänger unter stürmischem Beifall von der Bühne.
(Erschienen:
13.06.2010 15:15)
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Spatenstich hat Seltenheitswert
Die Sanierung und
Erweiterung der Schrezheimer St.-Georg-Halle bleibt dieses Jahr das einzige
größere Bauprojekt
Gestern war Baubeginn
an der St. Georg Halle in Schrezheim. Die Erweiterung und Sanierung soll
zusammen rund 2,1 Millionen Euro kosten. Die Finanzierung bleibt ein
Kraftakt, nachdem die Fördermittel nicht so fließen wie beantragt.
Ellwangen-Schrezheim.
Für die Anwesenden war es ein Tag der Freude, besonders für Ortsvorsteher
Albert Schiele, der die Halle als „Gemeinschaftshaus“ sieht, in dem auch der
Ortschaftsrat künftig tagen wird. Sein Wunsch, mit der Finanzierung möge man
unter dem Kostenrahmen bleiben, bleibt allerdings unerfüllt. Der nächste
Redner, Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, machte nämlich schon darauf
aufmerksam, dass aus dem Topf „Sportstättenförderung“ nicht die beantragten
185
500
Euro fließen, sondern nur
95 000 Euro. Damit tut sich nun ein Finanzloch von
90 000 Euro auf.
Der Finanzrahmen der Halle ist angesichts der schwierigen Haushaltslage eng
kalkuliert:
450
700
Euro aus dem Entwicklungsprogramm ländlicher Raum sind bereits bewilligt.
700
000
Euro sind aus dem Ausgleichsstock beantragt.
155
000
Euro brachte der Verkauf des alten Rathauses und
200
000
Euro will der Förderverein aufbringen, halb in Form von Arbeit, halb in bar.
Vorsitzender Martin Seidel ist zuversichtlich, dass die Summe erreicht wird,
36 000 Euro habe man bereits gesammelt.
200 bis
250
Bürger hätten sich zu Arbeitsstunden bereit erklärt.
Architekt Mathis Tröster freute sich, dass dieses Bauprojekt von
einheimischen Planern und Baufirmen realisiert wird. Ein wertvolles Zeichen,
angesichts der düsteren Aussichten im Baugewerbe. „Und jetzt wird es Zeit,
dass wir Beton riechen“, sagte er. Der Musikverein Schrezheim unter Leitung
von Martin Abele spielte die Umrahmung.
v. Gerhard Königer |
Fördermittel für
Sportstättenbau
Ellwangen/Virngrund.
Aus dem Landesprogramm zur Förderung kommunaler Sportstätten werden drei
Baumaßnahmen im Virngrund unterstützt. Dies teilte Landtagsabgeordneter
Winfried Mack mit.
Für die Sanierung und Erweiterung der Otto-Ulmer-Halle in Adelmannsfelden
fließen
203
000
Euro, für die Sanierung der St.-Georgs-Halle in Schrezheim
95 000
Euro und für die Mehrzweckhalle Zipplingen
125
000
Euro. Alle drei Projekte bekommen auch hohe Fördermittel aus dem
Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, erklärte Mack.
Er machte darauf aufmerksam, dass es in Baden-Württemberg neben dem Programm
zur Förderung des kommunalen Sportstättenbaus auch einen Fördertopf für
Vereinssportstätten gebe.
Das Projekt steht jetzt
in den Startlöchern
Der Förderverein
St.-Georg-Halle traf sich zur Mitgliederversammlung: Bald geht’s zur Sache.
Mit Stolz auf das im vergangenen Vereinsjahr Geleistete steht der
Förderverein St.-Georg-Halle nun kurz vor der Umsetzung des geplanten
Hallenanbaus.
Ellwangen-Schrezheim. Schriftführer Andreas Strobel berichtete in der
nunmehr dritten Mitgliederversammlung über die Aktivitäten des vergangenen
Jahres. Besonders hervorgehoben wurden das Muttertagskonzert, die Tour de
Ländle und der 2. Schrezheimer Hallenherbst. Viele kleine
Unterstützungsaktionen trugen ebenso zum guten Erfolg bei.
Kassierer Karl-Heinz Strobel betonte die sehr gute Kapitalentwicklung im
Vereinsjahr
2009 und lobte die harmonische Zusammenarbeit der Ortsteile Eggenrot,
Rotenbach und Schrezheim, gerade bei größeren Veranstaltungen.
Der 1. Vorsitzende Martin Seidel ließ die letzten fünf Jahre Revue passieren
und freute sich, man stehe nun kurz vor der entscheidenden Bauphase. Im Mai
wird offiziell mit den Rohbauarbeiten des Anbaus begonnen. Er dankte dem
Ortschaftsrat, der mit dem Verkauf des alten Rathauses einen wichtigen
Baustein zur Projektfinanzierung geliefert habe, und auch der
Stadtverwaltung und dem Gemeinderat. Nun stehe die Bauphase an und jede
helfende Hand werde gebraucht.
Als Beisitzer „Bau“ berichtete Wolfgang Ebert, dass der im vergangenen Jahr
gegründete Bauausschuss während der Planungsphase die Interessen des
Fördervereins gegenüber der Stadtverwaltung vertreten hat. Insbesondere habe
der Förderverein nach Bekanntwerden einer eventuellen Zurückstellung des
Hallenanbaus wichtige Informationsarbeit geleistet, die schließlich zu einem
positiven Ergebnis führte. Mit den Rohbauarbeiten wird am Anbau ab Mai
begonnen. Parallel erfolgt der Rohbau für die Küchenerweiterung. Die
Hallensanierung einschließlich Dacherneuerung wird zeitgleich im Sommer
ausgeführt. Ab Schuljahresende wird die Halle bis voraussichtlich Ostern
2011
geschlossen sein.
Ortsvorsteher Albert Schiele stellte fest, dass die beteiligten Vereine alle
hinter diesem Projekt stünden. Er lobte die Arbeit im Förderverein. Ihm sei
jedoch auch bewusst, dass man finanziell „sehr hart im Wind segelt“. Aktuell
sei das Projekt im gesteckten Kostenrahmen. Wichtig sei der Glaube an die
eigene Kraft und das Selbstvertrauen, um für das Projekt Mithelfer zu
gewinnen.
Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Martin Seidel, 2.
Vorsitzender Gerhard Retenmaier, 1. Kassierer Karl-Heinz Strobel, 1.
Schriftführer Andreas Strobel. Als Beisitzer sind gewählt: Anton Brenner,
Wolfgang Ebert, Franz Hutter, Georg Biber 2. Kassierer und Birgit Klein 2.
Schriftführer. Bestätigt wurden außerdem die Vertreter der beteiligten
Vereine. Jugendvertreter aus der neu gegründeten Jugendgruppe ist Philipp
Rapp.
|
Kosten liegen im Plan
Erweiterung der
St.-Georg-Halle war Thema im Ortschaftsrat
Die
Sanierung und der Anbau an der St.-Georg-Halle in Schrezheim schreiten
voran. Über die Vergabe von Bauarbeiten hatte der Ortschaftsrat in seiner
jüngsten Sitzung zu entscheiden.
Ellwangen-Schrezheim. Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger freute sich,
dass man momentan
1500 Euro unter dem Plan von 2,11
Millionen Euro Gesamtkosten liege. Jeder eingesparte Euro sei willkommen.
Bei Heizung und Sanitärinstallation, war die Ellwanger Firma Dürr & Feil der
günstigste Anbieter. Bei der Lüftungsanlage bekam die ortsansässige Firma
ESW mit
92 296
Euro den Zuschlag. Die Elektroinstallation übernimmt die Firma Schlagenhauf.
Die Außenbeleuchtung wird aus Kostengründen bis auf weiteres zurückgestellt.
Die Kücheneinrichtung für den Anbau installiert die Firma Omega Sorg aus
Aalen für
46 435
Euro.
Obwohl die Sanierungs- und Anbaumaßnahmen bereits laufen, wird erst am 4.
Mai um
17
Uhr offiziell der erste Spatenstich getätigt.
Bis zu den Sommerferien läuft der Hallenbetrieb ohne Beeinträchtigung. Für
ein halbes Jahr nach den Sommerferien rechne man mit einem Ausfall des
Hallenbetriebs für Schulen und Vereine.
Ortsvorsteher Albert Schiele fiel sprichwörtlich ein Baustein vom Herzen als
er hörte, dass die Kosten bislang niedriger seien als veranschlagt.
Harry Irtenkauf vom Ordnungsamt informierte über die neue Polizeiverordnung
der Stadt Ellwangen. Insbesondere über umweltschädliches Verhalten,
Belästigung der Allgemeinheit und das Anbringen von Hausnummern. Aus dem
Ortschaftsrat kam der Vorschlag, eine Steuermarke am Halsband der Hunde zu
verlangen. Bei
700
gemeldeten Tieren stünde der Verwaltungsaufwand in keinem Verhältnis, so
Irtenkauf.
In Eggenrot, Rotenbach und Schrezheim wurden Verkehrserhebungen
durchgeführt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liege bei
28km/h.
Von
100
Autos, die Eggenrot durchfahren, seien
15
Prozent schwerer als 2,5 Tonnen, in Rotenbach gerade mal ein bis zwei
Prozent.
Sab |
Kostenplan der St.-Georg-Halle weiter auf
wackeligen Beinen
Sanierung und Erweiterung der Schrezheimer St.-Georg-Halle sind immer noch
eine finanzielle Zitterpartie, wie OB Hilsenbek gestern Abend unumwunden
zugab. Anlässlich der Vergabe der Rohbauarbeiten hatte „Grünen“-Stadtrat
Berthold Weiß die Zweifel seiner Fraktion an der Finanzierbarkeit
bekräftigt, aber dann doch auf das „Prinzip Hoffnung“ gesetzt: Man könne nur
hoffen, dass die Kosten im vorgegebenen Rahmen blieben und die Zuschüsse
tatsächlich in der erwarteten Höhe eingingen.
Hans Rieger (SPD) und Rolf Merz (CDU) – sonst selten einig – fragten beide
nach, ob gegebenenfalls der bisher tätige Architekt in Regress genommen
werden könne, weil eine Ausschreibung so mangelhaft formuliert gewesen sei,
dass die sie aufgehoben und mit dem bis dahin billigsten Bieter „freihändig“
verhandelt werden musste. Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger schätzte
die Möglichkeit einer Regressforderung als höchst gering ein. Er bestätigte
aber vorsichtig, dass ab jetzt ein anderer Architekt, Mathis Tröster, die
Federführung habe, was die Stadträte wieder milde stimmte.
Davon abgesehen weist die derzeitige Hochrechnung tatsächlich eine
Kostenüberschreitung von etwa
110
000 Euro aus, obwohl Pultdach und Windfang gestrichen und andere
Einzelmaßnahmen reduziert wurden. Leidenberger betonte jedoch, dass bei den
weiteren Ausschreibungen diese Summe wieder eingespart werden kann. Und so
lebt die Hoffnung weiter.
...
Fred Ohnewald
Sankt-Georg-Halle: Bald geht's los
(Ellwangen-Schrezheim/ard)
Mit dem Spatenstich am 4. Mai sollen die Bauarbeiten für die Sanierung und
Erweiterung der Schrezheimer Sankt-Georg-Halle beginnen. Ab den Sommerferien
wird sie dann für etwa ein halbes Jahr für den Sportbetrieb geschlossen
bleiben.
Zunächst soll der Rohbau
für die Küchenerweiterung und den neuen Vereinsteil der Halle errichtet
werden. Die Arbeiten hierfür hat der Gemeinderat an die Firma Hans Fuchs zum
Preis von
459
500
Euro vergeben. Davon gehen noch
50 000
Euro an Eigenleistungen durch den Förderverein Sankt-Georg-Halle ab. Die
genehmigten Gesamtkosten für die Baumaßnahme liegen bei 2,11
Millionen Euro.
307
000
Euro davon muss der Förderverein an Eigenleistungen einbringen.
Der Sanierungsteil der
Halle soll erst mit Beginn der Sommerferien in Angriff genommen werden. Die
Halle ist ab dann für etwa ein halbes Jahr für den Sportbetrieb gesperrt.
Rechtzeitig vor der Hallenschließung will die Stadtverwaltung ein Konzept
für die vorübergehende Verlagerung des Schul- und Vereinssports erarbeiten.
Der Zeitraum der Hallenschließung soll so kurz wie möglich gehalten werden.
Eindringliche Mahnungen
gab es im Gemeinderat, den Kostenrahmen bei dem Projekt einzuhalten. Zumal
Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger einräumen musste, dass bis vor Kurzem
noch trotz mehrerer Einsparmaßnahmen von einer Kostenüberschreitung von
110
000
Euro habe ausgegangen werden müssen. Nach Eingang der Angebote für die
Gewerke Heizung, Sanitär und Elektrik sei die Überschreitung momentan aber
wieder ausgeglichen. „Noch haben wir aber nicht ganz gewonnen“, meinte OB
Karl Hilsenbek.
SZON (Erschienen:
16.04.2010 15:10)
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JAHR 2009
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Schrezheimer wollen jetzt durchstarten
Der
Förderverein Sankt-Georg-Halle Schrezheim soll für den Anbau und die
Sanierung der Halle nicht nur die zugesicherten
200000
Euro an Eigenleistungen aufbringen, sondern insgesamt
307000
Euro (wir berichteten gestern über die Gemeinderatssitzung). Ortsvorsteher
Schiele ist zuversichtlich.
(ELLWANGEN-SCHREZHEIM/sj)
„Wir stehen voll dahinter, weil es nicht nur eine Sport- und Festhalle,
sondern auch ein Gemeindezentrum werden soll“, sagt Ortsvorsteher Albert
Schiele im Namen des Ortschaftsrats zu dem Projekt: „Jetzt ist der Beschluss
gefallen, jetzt kann man auch konkret über Termine sprechen.“ Die Gewerke
würden nun ausgeschrieben. Jetzt werde auch konkretisiert, bei welchen
Gewerken Eigenleistungen erbracht werden können. Und Schiele ergänzt: „Ich
finde es gut, dass es so abgestimmt ist, weil es bautechnisch am
sinnvollsten ist und der Hallenbetrieb so am längsten aufrechterhalten
werden kann.“ Die Vorgehensweise sieht wie folgt aus: Zuerst wird der Anbau
im Rohbau erstellt, dann kommen die kompletten Dacharbeiten, dann die
Sanierung im Innern.
In
Bezug auf Eigenleistungen findet Schiele, dass der Förderverein gut
aufgestellt ist und jetzt schon sehr aktiv wirkt bei der Beschaffung von
Bargeld und der Suche nach Leuten, die mithelfen können. „Ich bin der
Überzeugung, dass die Maßnahme in guter Zusammenarbeit zwischen Stadtbauamt
und Förderverein gestemmt wird.“ Fördervereinsvorsitzender Martin Seidel
verweist auf die Werbeaktion: „Wir haben
60
bis
70
Leute geworben, die an unserem Projekt mitarbeiten. Diesen Mitarbeiter-Pool
wollen wir auf etwa
100
bis
150
Personen erweitern, aus denen unser Bauausschuss sich die Leute aussucht,
die er für die entsprechenden Arbeiten braucht.
"Der
Förderverein kann derzeit nicht mehr als die
200000
Euro zusichern“, macht der zweite Vorsitzende, Gerhard Rettenmaier,
deutlich: „Wir hoffen natürlich alle, dass durch die Synergie-Effekte mehr
rauskommt.“ Und auch Seidel stellt fest: „Wir haben mit der Stadt einen
Vertrag, da steht drin, dass wir uns mit
200000
Euro beteiligen, mit Eigenleistungen und finanziellen Mitteln. Das ist die
Basis unserer Arbeit. So wurde es beschlossen in der Mitgliederversammlung
und in den Ausschüssen.“ Die Entscheidung des Gemeinderats sieht Seidel als
„tolle Motivation, durchzustarten“.
SZON Erschienen:
27.11.2009 |
Schrezheimer atmen auf
St. Georgshalle wird auch ohne Zuschusszusagen gleich erweitert
Die Erweiterung und Sanierung der
Schrezheimer St. Georgshalle fällt in finanziell klamme Zeiten. Der
Gemeinderat stimmte gestern trotzdem dafür, keine halben Sachen zu machen
und gleich mit dem Erweiterungsbau zu beginnen – auch wenn die Zuschussfrage
noch reichlich offen ist.
Ellwangen. Die Stadtverwaltung wollte
eigentlich mit der Sanierung der alten Halle beginnen: erst das Dach, dann
innen, und zuletzt – wenn klar ist, dass alle Zuschüsse laufen – den
Erweiterungsbau in Angriff nehmen. Der Ortschaftsrat Schrezheim und die
dortigen Vereine rechneten aber vor, dass es bautechnisch effektiver wäre,
erst den Rohbau zu setzen, über alles ein neues Dach zu ziehen und erst dann
nebenan zu sanieren. Das soll mindestens
20 000
Euro sparen.
Der Stadtverwaltung stand da trotzdem der Schweiß auf der Stirne. OB
Hilsenbek redete von über
800
000
Euro, die da ohne Zuschussklarheit in der Luft hängen – wovon aber „nur“
300
000
Euro aufs Konto des Erweiterungsbaus gehen, wie Rolf Merz (CDU)
relativierte.
Schnell zeichnete sich ab, dass die Verwaltung unterliegen würde: Nur drei
Grünen-Stadträte stimmten am Ende mit dem OB (bei einer Enthaltung), der
ganze große Rest des Rates gab den Schrezheimern grünes Licht. Berthold Weiß
(Grüne) attestierte den Schrezheimern, bei den anderen Fraktionen „gute
Lobbyarbeit“ geleistet zu haben: „Das ist reine Klientelpolitik“, ärgerte er
sich.
Schließlich wurde noch der Förderverein ins Gebet genommen, der im Saal
vertreten war, ebenso viele Vereine. Die besprachen sich kurz miteinander,
bevor der 2. Vorsitzende des Fördervereins, Gerhard Rettenmaier, schließlich
versicherte, die Vereine würden an Eigenleistung erbringen, was nur gehe.
Dis bisherige Zusage, es würden
200
000 Euro erbracht, reicht nämlich auch noch nicht: Die Stadt möchte
107
000
Euro oder den Gegenwert dafür an Arbeit zusätzlich sehen. Insgesamt soll das
Projekt 2,11 Millionen kosten, Zuschüsse erhofft man in Höhe von 1,33 Millionen, der Verein soll möglichst
307
000
Euro beisteuern.
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Da war Superstimmung
Musik, Tanz und
lustige Höhepunkte beim Herbstfest
Zum zweiten Mal
veranstaltete der Förderverein St. Georg-Halle Schrezheim einen gemütlichen
Festabend mit herbstlicher Atmosphäre sowie musikalischen und humorvollen
Darbietungen.
Ellwangen-Schrezheim.
Draußen prasselt der Regen, der Herbstwind fegt die Blätter zusammen und in
der St. Georg-Halle quaken die Frösche: Das Lied vom Froschkonzert,
vorgetragen vom Gesangverein Schrezheim, war einer von vielen heiteren
Programmpunkten, die die Initiatoren des Abends zur Unterhaltung in der gut
besuchten Halle zusammengestellt hatten.
Erstmals spielten und sangen der Musikverein Schrezheim und der
Gesangsverein unter der gemeinsamen Leitung von Martin Abele. Für zünftige
Blasmusik wurde eine Expertin gefunden und beim Stück „Hei Di, Hei do, hei
Da“ stand der ganze Saal senkrecht und schunkelte mit.
Der Abend für die ganze Familie, bei dem die jüngsten Zuhörer die Bühne
umlagerten, hatte auch eine Tanzshow zu bieten, bei der die Teenies ihr
Talent unter Beweis stellten.
Moderator Franz Ostermeier unterhielt mit Anekdoten zwischen den einzelnen
Auftritten. Absoluter Brüller waren die Mannen des Angelvereins, die mit
ihrem Sketch „Rotkäppchen und der Wolf“ eindeutig bewiesen, dass Angler
keinesfalls nur wortkarg und unbeweglich am Wasser sitzen.
Zuerst musste noch Vorsitzender Josef Zwick von der Bühne, der aus seinem
schier unerschöpflichen Fundus von Männer- und Frauenwitzen gar nicht mehr
aufhören wollte zu erzählen.
In rasender Geschwindigkeit, unterlegt mit einem Schlager-Medley, legten die
Angel-Männer das Märchen auf die Bühne. Schnell war klar „Männer sind
Schweine“, der Wolf wurde nicht vom Jäger erlegt, sondern vom Traktor
überrollt und bei soviel Talent tobte der ganze Saal nach einer Zugabe. Die
gab es nicht, aber bei Superstimmung wurde bei Wein und Bier noch lange
gefeiert. Der Erlös des Abends ist für den Hallenanbau.
Sab
© Schwäbische Post 19.10.2009 |
„Lange Einkaufsnacht“ mit der Rikscha
„Das Fahrrad“
war das Motto der gestrigen Sommereinkaufsnacht. Ganz schön abgestrampelt
haben sich die
Initiatoren von
Pro Ellwangen Fritz Seifert und Verena Kiedaisch, die den Abend am Fuchseck
um
18
Uhr noch ohne viel Publikum ins Rollen brachten. Um Geld für den
Förderverein Schrezheim zu bekommen, traten Jugendliche mit einer Rikscha
aus Kambodscha in die Pedale. (sab/Foto: Freimuth)
© Schwäbische
Post 18.07.2009
| Raumprogramm
soll bleiben
Zur
Finanzierung von Umbau und Erweiterung der St.-Georg-Halle fehlen noch
200
000 Euro
Nicht leicht machte es sich der Ortschaftsrat Schrezheim mit der
Entscheidung über eine Vereinbarung zwischen Stadt, Förderverein
St.-Georg-Halle und den Schrezheimer Vereinen. Darin wird der weitere
bautechnische Ablauf der Hallen-Erweiterung festgelegt.
Ellwangen-Schrezheim.
Was in der Sitzungsvorlage und im Vortrag von Wolfgang Baur
(Liegenschaftsamt) schlüssig klang, erregte heftig die Gemüter der Räte. Vor
Beginn der Hallensanierung müssen klare Vereinbarungen über Finanzierung,
Nutzung, Bewirtschaftung vorgelegt werden. Bei der Finanzierung geht man nun
von einer Gesamtsumme von 2,11
Millionen Euro aus. Durch Zuschussbescheid aus dem ELR-Programm werden
450
700
Euro abgedeckt. Der Anteil der Stadt am Sanierungsteil beträgt
898
375
Euro und am Anbauteil
190
000
Euro.
Der Förderverein muss
570
925
Euro aufbringen.
200
000
Euro als Eigenleistungen und Barmittel, den Rest,
370
925
Euro hofft man teilweise durch Veräußerung des Schrezheimer Rathauses zu
erzielen. Man geht aber davon aus, dass eine Finanzierungslücke von rund
200
000
Euro bleibt. Nun hat die Stadt im Einvernehmen mit dem Förderverein
vereinbart, diese noch bestehende Lücke, sofern sie nicht geschlossen werden
kann, durch die Reduzierung des Raumprogramms auszugleichen. Das wollten die
Räte so aber nicht hinnehmen.
Ortsvorsteher Josef Kucher und Bürgermeister Karl Bux versuchten zu
beschwichtigen. Man wolle noch diesen Herbst mit der Dachsanierung beginnen,
im nächsten Frühjahr mit dem Anbau. Das funktioniere nur, wenn die
Fördergelder bewilligt würden und deshalb sei der Vertrag so offen
formuliert.
Nachdem auch Martin Seidel vom Förderverein nochmals appellierte, dies sei
die einzige Möglichkeit, um weiteren Handlungsspielraum zu haben, stimmten
die Räte mit einer kleinen Änderung, bei einer Enthaltung dem Vertrag zu.
Statt „Reduzierung des Raumprogramms“ soll es nun „Einsparung“ heißen. Der
zweite Vertragsteil über den bautechnischen Ablauf wurde einstimmig
angenommen.
© Schwäbische Post 01.07.2009 |
Die St. Georg-Halle in Schrezheim war Thema
im Gemeinderat:
Die
Sanierung ist kein Thema, doch die Finanzierung des Erweiterungsbaus (soll
auf dem Bild rechts angesetzt werden) ist alles andere als gesichert.
Hans-Werner Boecker erklärte, der Verkauf des Rathauses Schrezheim bringe
„nie und nimmer“ den derzeitigen Fehlbetrag von
371
000
Euro, weshalb der Kämmerer die fehlende Summe ordentlich im Haushalt
verbuchen solle. Am Raumprogramm könne man nichts mehr ändern, ohne dem
Förderverein die Motivation zu nehmen, erklärte Anton Rieger. Und Hariolf
Brenner rief dazu auf, den Vereinen die Chance zu geben, ihre Leistungskraft
unter Beweis zu stellen. Der Förderverein will sich bereits bei der
Sanierung, die schon im Herbst beginnen soll, mit Eigenleistungen
einbringen.
© Schwäbische Post 24.07.2009
|
Erfolgreichen Start hingelegt
Mitgliederversammlung des
Fördervereins St. Georg-Halle Schrezheim
Das
2008 erzielte gute Ergebnis des Fördervereines St. Georg-Halle Schrezheim
zeigt, wie wichtig den Mitgliedern und der Vorstandschaft das gesteckte Ziel
des geplanten Hallenanbaus ist.
Ellwangen-Schrezheim. Nach den Grußworten
des Vorsitzenden Martin Seidel berichtete Schriftführer Andreas Strobelin
der jüngsten Mitgliederversammlung über die Aktionen im vergangenen Jahr.
Besonders hob er den 1. Schrezheimer Hallenherbst und die
40-Meter-Christstollen-Verkaufsaktion hervor. Kassierer Karl-Heinz Strobel
wertete die Kapitalentwicklung im Vereinsjahr 2008 trotz der doch relativ
kurzen Zeitspanne von etwa einem halben Jahr seit der Vereinsgründung als
„sehr erfreulich“. Die Bemühungen um eine weitere Kapitalerhöhung müssten
weiterhin oberstes Ziel bleiben.
Vorsitzender Martin Seidel hielt eine kurze Rückschau auf die
Entstehungsgeschichte des Fördervereins und berichtete über die
Faschings-Malaktion und die erste Discoveranstaltung in der St. Georg-Halle.
Anschließend gab er einen Ausblick auf die geplanten Aktionen im laufenden
Jahr, wie etwa das Muttertagswunschkonzert und die Frühstücksversorgung zur
„Tour de Ländle“.
Ortsvorsteher Josef Kucher berichtete über die nicht ganz einfache Aufgabe
der Finanzierung des Hallenanbaus und auch über die Lücke in der
Restfinanzierung. Hier seien der Stadtrat und die Stadtverwaltung gefordert.
Allerdings würden die Geldmittel aufgrund der schlechten Konjunkturlage
sowie der Rundsporthallen-Sanierung immer knapper. Positiv sei, dass die
beantragten Zuschüsse aus dem ELR-Programm inzwischen bewilligt wurden. Die
Aufgaben des Fördervereins seien nicht klein, aber gemeinsam seien sie zu
schaffen.
In seiner Funktion als Beisitzer „Bau“ berichtete Wolfgang Ebert, dass die
Planung des Hallenanbaus bereits eine entscheidende Phase darstelle. Das
Baugesuch werde erst eingereicht, wenn die entsprechenden Zusagen von
politischer Seite vorlägen. Die Finanzierung sei zu etwa 80 bis 85 Prozent
gesichert. Künftig werde ein Bauausschuss eingerichtet, der unter anderem
auch die Planung begleiten werde. Den Baubeginn sieht Ebert frühestens Ende
dieses oder Anfang nächsten Jahres.
© Schwäbische
Post 20.05.2009
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Förderverein
ist sehr aktiv und auf der Suche nach Geld
ELLWANGEN-SCHREZHEIM (pm)
Das im Jahr 2008 erzielte gute Ergebnis des Fördervereins
Sankt-Georg-Halle Schrezheim zeigt, wie wichtig den Mitgliedern und der
Vorstandschaft das gesteckte Ziel des geplanten Hallenanbaus ist.
Vorsitzender Martin Seidel dankte allen Mitgliedern für deren großes
Engagement.
Schriftführer
Andreas Strobel ließ das vergangene Jahr mit einer kleinen Bildershow
Revue passieren. Besonders erwähnte er dabei den ersten Schrezheimer
Hallenherbst, der von den örtlichen Vereinen kurzweilig gestaltet wurde,
und die 40-Meter-Christstollen- Benefizverkaufsaktion in der Ellwanger
Innenstadt. Kassierer Karl-Heinz Strobel wertete die Kapitalentwicklung
des Fördervereins im Vereinsjahr 2008 als sehr erfreulich. Die Bemühungen
um eine weitere Kapitalerhöhung müsse jedoch weiterhin oberstes Ziel
bleiben, sagte er. Vorsitzender Martin Seidel hielt eine kurze Rückschau
über die Entstehungsgeschichte des Fördervereins und berichtete über die
Faschingsmännchenmalaktion und die erste Discoveranstaltung in der
Sankt-Georg-Halle. Ein großes Dankeschön sagte er dem Ortschaftsrat mit
Ortsvorsteher Josef Kucher an der Spitze für die sehr große Unterstützung
des Projektes durch die Zusage zum Verkauf des alten Schrezheimer
Rathauses.
Stadtverwaltung ist
gefordert
Ortsvorsteher Josef
Kucher berichtete über die nicht ganz einfache Aufgabe der Finanzierung
des Hallenanbaus und auch über die Lücke in der Restfinanzierung. Hier
seien der Gemeinderat und die Stadtverwaltung gefordert. Allerdings werden
die Geldmittel aufgrund der schlechten Konjunkturlage sowie der
Rundsporthallensanierung immer knapper. Positiv sei, dass die beantragten
Zuschüsse aus dem ELR-Programm inzwischen bewilligt wurden. Die Aufgaben,
die vor dem Förderverein stünden, seien nicht einfach, aber gemeinsam
seien sie zu schaffen.
Wichtige Phase ist
erreicht
In der Funktion als
Beisitzer Bau berichtete Wolfgang Ebert, dass die Planung zum Hallenanbau
bereits eine wichtige entscheidende Phase des Projektes darstellt. Durch
die Kontakte zu Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger liegen aktuelle
Informationen vor. Das Baugesuch wird erst begonnen, wenn die
entsprechenden Zusagen auch von politischer Seite vorliegen. Die
Finanzierung ist zu rund 80 bis 85 Prozent gesichert. Künftig wird ein
Bauausschuss eingerichtet, der die Planung begleiten wird. Den Baubeginn
für den Hallenanbau sieht Ebert frühestens Ende diesen oder Anfang
nächsten Jahres.
Erschienen: 20.05.2009 - SZON
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Viele Muttertagsgrüße
Gemeinsames
Muttertagskonzert der Schrezheimer Vereine
Der Schrezheimer
Gesangverein „Eintracht“ und der örtliche Musikverein haben bei einem
gemeinsamen Konzert musikalische Muttertagswünsche erfüllt. Nutznießer war
der Förderverein St- Georghalle.
Ellwangen-Schrezheim. Unter dem Motto „Ich
schenk Dir ein Lied zum Muttertag“ hat der Schrezheimer Musikverein am
Vorabend des Muttertages gemeinsam mit dem Gesangverein „Eintracht“
musikalische Muttertagsgrüße überbracht.
Der frühere Dirigent des Musikvereins hatte die Idee zu diesem
Gemeinschaftskonzert: Die Schrezheimer Bevölkerung sollte aus einer Liste
von 22 Titeln (pro Verein je zehn Titel und zwei gemeinsame Lieder) ihren
Favoriten wählen und sich diesen gegen eine Spende wünschen. Der Erlös soll
dem „Förderverein St. Georg-Halle“ zu Gute kommen.
Jedes Lied wurde zwischen drei und 25 Mal gewünscht, insgesamt gingen 208
Liederwünsche ein.
Unter der Leitung von Uwe Apelt beziehungsweise unter dem Dirigat von Martin
Abele erfüllten Musik- und Gesangverein die Muttertagswünsche. Thomas Töpfl
begleitete den Chor am Flügel.
Angela Pöhler und Gerhard Rettenmaier fungierten beim Konzert als
Moderatoren. Sie kündigten nicht nur die Titel an, sondern verrieten wer
sich welches Lied für wen gewünscht hatte.
Der Gesangverein erfreute das Publikum unter anderem mit Liebes- und
Seemanns- („Das ist die Liebe der Matrosen“) oder Jägerliedern
(„Jägerchor“), der Musikverein mit volkstümlich-böhmischen Schlagern (wie
„Aus Böhmen kommt die Musik“) oder moderner Klassik („The young Amadeus“).
Beim „Bozener Bergsteiger Marsch“ und „Sag Dankeschön mit roten Rosen“
musizierten beide Vereine gemeinsam. Als „kostenlose“ Zugabe präsentierten
sie die „Caprifischer“.
© Schwäbische
Post 13.05.2009 |
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