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JAHR 2011

Sanierung St.Georg-Halle in Schrezheim und Fertigstellung des Anbaus

Einweihung ist am 16. September 2011

Schrezheim (sh). Die St. Georg-Halle in Schrezheim ist seit  Anfang September komplett saniert und der Anbau fertig gestellt. Die Einweihung wird am 16. September 2011, um 17 Uhr stattfinden.

Dazu ist auch die Bevölkerung herzlich eingeladen

Der Baubeginn war im April 2010.  Insgesamt betrug das Investitionsvolumen ca. 2,3 Millionen Euro, inklusive der Eigenleistung des engagierten Fördervereins „St. Georg-Halle Schrezheim“.  Die Finanzierung leistete die Stadt Ellwangen, wobei auch Zuschüsse aus dem ELR-Programm und aus dem Ausgleichsstock gewährt wurden.

Die Mehrzweckhalle dient in erster Linie dem Schul - und Vereinssport, wird jedoch auch gerne für die verschiedensten kulturellen Veranstaltungen genutzt. Neu erhielt die St-Georg-Halle im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen ein Pultdach sowie einen Hallenboden. Auch die Sanierung  der Elektrik, des Lüftungssystems und der sanitären Anlagen wurde vorgenommen. Nicht zuletzt erstrahlt die St.-Georg-Halle auch durch den  Anstrich in neuem Glanz. Der neue Erweiterungsbau beherbergt im Erdgeschoss einen Gymnastikraum  und  Duschen sowie im Obergeschoss ein Bürgerzentrum mit Bürgersaal, Vereinsstüble und Abstellraum. Der Ortschaftsrat wird in Zukunft im Bürgersaal seine Sitzungen abhalten. Ein behindertengerechter Zugang im Eingangsbereich der Halle ist ebenfalls neu entstanden. „Die Zusammenarbeit zwischen Förderverein, der Stadt Ellwangen und dem Architekten Mathis Tröster (ACT) hat hervorragend funktioniert“, ist Schrezheims Ortsvorsteher Albert Schiele begeistert. „Wir sind froh, dass wir so viel erreicht haben“, ergänzt er. Besonders weist Ortsvorsteher Albert Schiele auf die immense Eigenleistung des Fördervereins hin: Viele freiwilliger Helfer haben sich in fast allen Gewerken eingebracht! Auch Andreas Strobel vom Förderverein „Turnhalle Schrezheim“ schließt sich an: „Weit über 7.000 geleistete Arbeitsstunden verteilt auf ca. 280 Helfer  zeigen, wie großartig das Engagement aller Beteiligten ist“, lobt er.

Die Aussenanlage ist weitgehenst fertiggestellt und die Rasenflächen sind angesäät. Im Herbst werden noch „Verschönerungsarbeiten“ im Eingangsbereich der Halle und die Pflanzarbeiten durchgeführt

Die Halleneinweihung wird am Freitag, 16.09.2011, um 17 Uhr  stattfinden. Zum Auftakt stimmt der Musikverein Schrezheim auf den Festakt ein. Eine Ansprache des Ortsvorsteher Albert Schiele schließt daran an.  Des Weiteren wird der SG Schrezheim attraktive Tanzvorführungen zeigen. Zudem sprechen  anlässlich der Einweihung Oberbürgermeister Karl Hilsenbek , der Architekt Mathis Tröster und Gerhard Rettenmaier, in seiner Funktion als  1. Vorsitzender des Fördervereins. Die Segung wird durch  die Pfarrer Thomas Merkel und Michael Windisch vorgenommen. Musikalisch umrahmen die Feier die Gesangvereine Rotenbach, Schrezheim und Eggenrot. Im Anschluss besteht die Möglichkeit in einem Rundgang die neue Küche sowie den Anbau mit Bürgersaal, Vereinsstüble und Gymnastikraum zu besichtigen. Der Schrezheimer Künstler Ulrich Brauchle wird seine Kunst am Bau (drei Bilder im Anbau) erläutern.

Zur weiteren Gestaltung des Abends sorgt der Förderverein Schrezheim für das leibliche Wohl und hat zum Feiern und gemütlichen Beisammensein die Tanz- und Partyband TONIC`s engagiert.




Schrezheim übertrifft sich selbst

Am 16. September wird die St.-Georg-Halle nach ihrem Um- und Ausbau feierlich eingeweiht

Respekt: Die Schrezheimer haben sich wirklich ins Zeug gelegt für ihre St.-Georg-Halle. Die Eigenleistungen fallen überaus beachtlich aus, und das Werk kann sich dementsprechend sehen lassen. Vor der Einweihung der um- und ausgebauten Halle am 16. September wurde gestern der Presse der derzeitige Ausbaustand präsentiert.

Fred Ohnewald

Ellwangen-Schrezheim. Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger und dessen Mitarbeiter Jochen Widdermann, Ortsvorsteher Albert Schiele und Architekt Mathis Tröster waren gestern vor Ort voll des Lobes und klopften sich gegenseitig auf die Schulter: Die Eigenleistung der Schrezheimer ist „gigantisch“, wie Leidenberger sagte, und zwar in finanzieller Sicht ebenso wie bezüglich der eingesetzten Muskelkraft, ergänzte OB Hilsenbek.
Der Förderverein habe viel mehr geleistet, als er sich wohl selbst zugetraut habe, lobte der Stadtbaumeister weiter. Statt der verlangten Eigenleistungen im Wert von 110 000 Euro wurden bereits für 176 000 Euro Arbeiten erledigt, zusätzlich haben die freiwilligen Helfer über das Geplante hinaus gewerkelt, zum Beispiel in Sachen Medientechnik, was rechnerisch weiteren 72 000 Euro entspricht. Hilsenbek lobte darüber hinaus den Einsatz des Vereins als Bewirter bei den Heimattagen, was allseits große Anerkennung der Gäste eingebracht habe.
Die Schrezheimer Vereine hat das Projekt wohl noch weiter zusammengeschweißt. Ortsvorsteher Schiele berichtete, man habe sich ohne viel Mühe bereits auf einen kompletten Belegungsplan geeinigt, alle seien zufrieden, die neue Halle voll ausgenutzt. Na bitte.
In den bisher rund eineinhalb Jahren Bauzeit haben die Freiwilligen an die 8000 Arbeitsstunden geleistet. Wie Leidenberger hochrechnete, wird das finanzielle Budget der Stadt damit nur um rund 18 000 Euro überzogen – das ist bei Baumaßnahmen dieser Größenordnung kaum mehr als ein Nasenwasser.
Schön ist sie geworden, die Halle mit ihrem neuen Anbau, man sieht es jetzt schon von innen und außen. Gestalterisch passt sie hervorragend zur Schule nebenan. Behindertengerecht ist der Haupteingang, die obere Etage hat einen behindertengerechten Zugang an der Rückseite, dazu wurde das Gelände entsprechend modelliert. Gepflastert wurde zum Teil mit gebrauchten (!) Steinen, die die Helfer mühsam reinigten und neu setzten. Überhaupt war Recycling ein Schlagwort: Wie Architekt Mathis Tröster sagt, wurde zur Kostenersparnis so viel Material wie möglich wiederverwendet. Was man nicht sieht, ist die neue Technik, wie der Stadtbaumeister dazu betonte, so entstand auch eine ganz neue Technikzentrale.
Der Bummel durch die Räume förderte gestern noch manches zutage. So auch eine Art Amtshilfe: Der Pfahlheimer Ortsvorsteher Wolfgang Seckler hat gemeinsam mit einem Freund ebenfalls Werkzeug in die Hand genommen und am Innenausbau der Schrezheimer Halle mitgearbeitet.
Wenn alles fertig ist, wird auch der in Schrezheim lebende Künstler Ulrich Brauchle seinen Beitrag leisten: Er malt drei großformatige Werke für die Halle.

© Schwäbische Post 09.08.2011




Hier gibt es Arbeit für Freiwillige

Bei der Helfermesse in der St.-Georg-Halle in Schrezheim wurde über den Fortgang der Arbeiten informiert

Bei der Helfermesse hat der Förderverein zur Sanierung der St.-Georg-Halle mehr als 30 Helfer für die Fertigstellung der Sanierungs- und Baumaßnahmen gewinnen können. Ein guter Schritt wurde damit getan, die erbrachten Eigenleistungen auf zirka 6000 Stunden hochzuschrauben.

Sabine Freimuth

Ellwangen-Schrezheim. Ohne gefüllte Prospekttüten, mit dem guten Gefühl etwas für die Ortschaft getan zu haben, verließen am Samstagnachmittag die Besucher den Rohbau der St.-Georg-Halle. Etwas bange konnte einem beim Betreten des Foyers schon werden: Von der Decke herabhängende Kabelstränge, Türrahmen, Lüftungsteile, stapelweise Dämm-Material und Müllsäcke voll von Verpackungsmaterialien.
Der zugige Windhauch brachte zudem den Geruch von frischem Beton in die Nase. Die Mehrzweckhalle, in der früher Theateraufführungen stattfanden und der Musikverein Konzerte gab, sieht noch ziemlich roh aus. Den Hinweisschildern folgend, gelangte man durch den Anbau, der später einmal die Küche beherbergen soll, ins erste Obergeschoss, dem zukünftigen Bürgersaal. Die Mitglieder des Bauausschusses hatten den betongrauen Raum in ein provisorisches Architekturbüro verwandelt.
„Wollen Sie schon mal im fertigen Saal Platz nehmen?“ Andreas Strobel machte es auf seinem Laptop in einer 3D-Modell-Graphik möglich. An den Wänden prangt die fertige Halle, Fotos vom Ersten Spatenstich und allen Arbeitseinsätzen. Aber auch ein genauer Plan, welche Gewerke noch fertig zu stellen sind.
Bernd Klein vom Musikverein und Ortsvorsteher Schiele waren gerne bereit Helfer in die bereitliegende Arbeitsliste aufzunehmen. Alexander Kugl war einer der ersten, die sich für die Außenarbeiten einschreiben ließen. Auch für Reinigungsarbeiten und das Pflanzen der Außenanlagen, Arbeiten, die erst kurz vor Fertigstellung im Sommer terminiert sind, fanden sich Helfer. Die letzte öffentliche Besichtigung der Baustelle war am Richtfest. Wolfgang Ebert übernahm es, Interessierte bei einer Führung durch die Räume das bisherig Getane zu erläutern und zu erklären, wo in Eigenleistung noch Hand angelegt werden soll. Wie bei einer Messe wartete der Förderverein mit Häppchen, Kaffee und Bier auf. Schließlich sollten die zukünftigen Helfer gut umsorgt sein.

Für Anfragen, Hinweise, Anregungen und Kontakte sind folgende Emailadressen eingerichtet:
info@foerderverein-stgeorg-halle.de; foerderverein-stgeorb-halle@gmx.de

© Schwäbische Post 06.02.2011




Ehrenamt ist die Seele der Demokratie

Das bürgerliche Engagement in Schrezheim ist groß – 27 Vereine und Gruppierungen prägen Gemeinschaft

Ellwangen-Schrezheim / sz (sim) – Den Maibaum aufstellen, Dorffeste organisieren oder beim Bau des Bürgerzentrums mit anpacken. Die Schrezheimer sind da, wenn es um ehrenamtliches Engagement geht – und das über alle Generationen hinweg. Am „Abend des Ehrenamtes“ im Kegeltreff betonte Ortsvorsteher Albert Schiele, dass Ehrenamt zwar oft mit viel Mühe und Zeitaufwand verbunden sei, aber es auch viel Spaß und Freude bereite. „Ehrenamtlich Tätige spenden vielen Menschen Zeit und Zuwendung. Sie geben der Jugend Orientierung und pflegen wichtige Traditionen“, sagte er. Der größte Gegner des Ehrenamtes sei heute der Stress im beruflichen und schulischen Alltag. Vereine müssten darum mehr denn je versuchen durch interessante Angebote die Jugendlichen zu begeistern. „Bei den Vereinen Schrezheims und aller Teilorte ist mir da nicht bang. Hier wird hervorragende Arbeit geleistet, die alle Altersstrukturen abdeckt“, sagte Schiele.

Der Ortsvorsteher betonte jedoch auch die Schwierigkeiten, mit denen Ehrenamtliche zu kämpfen haben. „Viele Politiker sagen, dass das Ehrenamt wichtig ist, manche bezeichnen es als Seele der Demokratie. Aber oft sind das nur Floskeln, denn es passiert wenig, vor allem in finanzieller Hinsicht.“ Es sei zudem eine steigende Bürokratie zu beobachten, die mehr Zeit und Kosten abverlange und eher zu Verdruss als zur Euphorie beitrage.

Dieser Meinung schlossen sich die Vereine an. Karl-Heinz Strobel von der Sportgemeinschaft Schrezheim forderte eine steuerliche Entlastung der Vereine. „Ich bin für eine moderate Erhöhung der Freibeträge für Vereine bis zu 1000 Mitglieder“, sagte er. Derzeit gebe es immer mehr Fördervereine, die zwar neue Freibeträge und Steuerentlastungen für den Hauptverein bringen. Doch es sei sehr schwierig dafür neue Ehrenamtliche zu gewinnen. Leichter sei es direkt eine Steuererleichterung für die Vereine zu schaffen.

 

Roderich Kiesewetter, der gemeinsam mit Winfried Mack den Abend initiiert hat, zeigte Verständnis für die Situation. „Zwei Milliarden Euro nimmt der Staat jährlich durch Vereinsarbeit an Steuern ein. Das meiste kommt aus Süddeutschland“, erklärte der Bundestagsabgeordnete. Gemeinsam mit den Vereinen wolle er in Berlin für deren Anliegen kämpfen und das Steuersystem vereinfachen. Auch Winfried Mack sieht dies als Herausforderung für die Politik. „Wir müssen die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt schaffen“, sagte er. Er zeigte sich erfreut, dass seit fünf Jahren alle Ehrenamtlichen eine Haftplicht- und eine Unfallversicherung bekommen. Jetzt müssten auch die Fragen der Haftung genau geregelt werden.

(Erschienen: 03.02.2011 22:30)






JAHR 2010


Hoffen auf eine Spendenlawine

Richtfest St.-Georgs–Halle: Oberbürgermeister überreicht persönliche Spende

In Schrezheim wurde am vergangenen Freitag das Richtfest für die St.-Georg-Halle gefeiert. Mit von der Partie: Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, der bei der Gelegenheit – nicht ohne Hintergedanken – eine persönliche Spende von 200 Euro an die Bauherren überreichte.

Ellwangen-Schrezheim. Ortsvorsteher Albert Schiele zog beim Richtfest, trotz der unerwarteten Baukostensteigerung (die SchwäPo berichtete), alles in allem ein positives Zwischenfazit. „Auf das bisher Erreichte können wir stolz sein“, sagte Schiele. In diesem Zusammenhang lobte er neben den beteiligten Baufirmen auch die vielen ehrenamtlichen Helfer. Sein weiterer Dank galt der Stadtverwaltung, dem verantwortlichen Architekturbüro ACT Tröster und dem Förderverein – für die „sehr gute Zusammenarbeit“.
Oberbürgermeister Karl Hilsenbek ging im Nachgang auf die Kostenproblematik ein. 2,19 Millionen Euro wird das Hallenbauprojekt verschlingen – 295 000 Euro mehr, als ursprünglich veranschlagt. Weil er und seine Familie nicht persönlich beim Gemeinschaftsprojekt mitarbeiten können, zückte Hilsenbek kurzerhand sein Portemonnaie und überreichte dem 2. Vorsitzenden des Fördervereins, Gerhard Rettenmaier, eine persönliche Bargeldspende in Höhe von 200 Euro – verbunden mit dem Wunsch, dass er damit „eine Spendenlawine auslöst“.
Rettenmaier bedankte sich für die OB-Spende und zeigte sich zudem begeistert, wie viele Menschen mittlerweile mit Feuereifer in den verschiedensten Bereichen zupacken würden. Gleichzeitig äußerte er den Wunsch, dass trotz der erforderlichen Sparmaßnahmen wichtige Dinge, wie etwa ein Sportboden im Übungsraum des Anbaus, sich doch noch umsetzen lassen.
Der anschließende feierliche Richtspruch von Zimmermeister Michael Mayle wurde durch den Musikverein und Männergesangverein Eintracht Schrezheim unter der Leitung von Martin Abele festlich umrahmt.

© Schwäbische Post 02.11.2010




Schrezheim feiert Richtfest

Ortsvorsteher Albert Schiele, Architekt Mathis Tröster, Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Zimmermann Michael Mayle sowie Gerhard Rettenmaier, Wolfgang Ebert und Bernd Klein vom Förderverein (von rechts) freuten sich beim gestrigen Richtfest über den Fortschritt von Sanierung und Anbau der Schrezheimer Sankt-Georg-Halle.(Foto: Schneider)

(ELLWANGEN-SCHREZHEIM/sj) „Schaffa, spara, Halle baua – ond au nach de Kosta schaua.“ Ortsvorsteher Albert Schiele hat sich gestern beim Richtfest für die Sankt-Georg-Halle musikalisch gezeigt. Laut Gerhard Rettenmaier, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, leisteten bisher 145 Helfer 2000 ehrenamtliche Arbeitsstunden.

Schiele erinnerte an den Spatenstich am 4. Mai und den Baufortschritt. Allen freiwilligen Helfern und am Bau Beteiligten dankte er für die geleistete Arbeit. Man könne jedoch noch viele Helfer brauchen. Den Förderverein Sankt-Georg-Halle Schrezheim, das Ellwanger Architekturbüro ACT von Mathis Tröster und das Stadtbauamt bezeichnete Schiele als gut funktionierendes „magisches Dreieck“. Oberbürgermeister Karl Hilsenbek sprach die Kosten der 2,19 Millionen Euro teuren Baumaßnahme an. Da er, seine Frau und seine beiden Kinder an der Halle nicht mitarbeiten können, übergab er an Gerhard Rettenmaier für den im Juli 2008 gegründeten Förderverein eine Spende von 200 Euro, 50 Euro pro Familienmitglied. Er hoffe, dass er eine Spendenlawine auslöse. Architekt Mathis Tröster lobte die „besondere Firma“, den Förderverein.

Den Richtspruch sprach Zimmermann Michael Mayle von der Firma Mayle aus Neuler. Musikalisch gestaltet wurde das Richtfest vom Musikverein und dem Männergesangverein Eintracht Schrezheim.

(Erschienen: 29.10.2010 21:45)




Selbst ist der Förderverein: Sanierung geht voran

(ELLWANGEN-SCHREZHEIM/sz) Sanierung und Erweiterung der Sankt-Georg-Halle machen Fortschritte. Bei der Sitzung des Ortschaftsrates am Montag wurden weitere Bauarbeiten vergeben.

Von unserem Mitarbeiter  Josef Schneider

Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger berichtete, dass Stadt und Förderverein an der Kostenfront kämpften und daher die Prallschutzwand anstatt in der 15000 Euro teureren Holzverkleidung in einer Textilverkleidung ausgeführt werde. Momentan müsse man davon ausgehen, dass man 295000 Euro nachfinanzieren müsse. In der Sitzung wurden vier Gewerke vergeben.

Bei den Flaschnerarbeiten war die Ellwanger Firma Stelzer mit einer Bruttoauftragssumme von 25185 Euro der wirtschaftlichste Bieter. Die Firma Mayle aus Neuler hingegen führt die Metalldacheindeckung und Wandverkleidung aus, die Auftragssumme beläuft sich auf 62221 Euro. In diesem Gewerk sind daneben vonseiten des Fördervereins umfangreiche Eigenleistungen in Höhe von 35562 Euro geplant. Bei den Trockenbauarbeiten liefert die Firma Rettenmeier aus Ellwangen lediglich das Material zum Preis von 23978 Euro. Die Arbeiten hingegen erledigt der Förderverein zum Preis von 45789 Euro. Die Fliesen kommen von der Firma Abele (Hüttenhöfe) für 37722 Euro. Verlegen will sie der Förderverein, die Eigenleistung ist mit 42251 Euro veranschlagt. Laut Ortsvorsteher Albert Schiele hat der Förderverein bislang über 35000 Euro an Eigenleistungen erbracht. Mit Blick auf die jetzt vergebenen Gewerke mit rund 124000 Euro an Eigenleistungen meinte Schiele, vonseiten des Fördervereins werde es eher das Doppelte, was von ihm verlangt worden sei. Die Gewährleistung bei den Trockenbau- und Fliesenarbeiten übernimmt der Verein, die Gewährleistungsfrist wurde einstimmig auf zwei Jahre verkürzt.

 (Erschienen: 19.10.2010 14:05)



Fleißiger Förderverein

Die Arbeiten an der St. Georg Halle kommen gut voran

Fleißig wie die Heinzelmännchen haben die Mitglieder des Fördervereins St. Georg-Halle bis jetzt Eigenleistungen in Höhe von 35 000 Euro erarbeitet. Bis dato doppelt so viel wie im Sollplan angegeben, bemerkte Ortsvorsteher Albert Schiele in der jüngsten Ortschaftsratssitzung.


Ellwangen-Schrezheim. Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger und Bürgermeister Karl Bux lobten diese große Initiative. Auch bei den weiter zu vergebenden Handwerkerarbeiten bringe der Verein Eigenleistungen ein und stelle auch die Gewährleistung für das Geleistete auf zwei Jahre.
Darüber hinaus, so Bux, wolle man den Förderverein nicht belasten. Bei der Vergabe der Flaschnerarbeiten war von drei Anbietern die Flaschnerei Stelzer mit 25 181 Euro der günstigste Bieter. Den Zuschlag bei der Metalleindeckung und Wandverkleidung - hier wurde aus Kostengründen auf einen Prallschutz aus Holz zu Gunsten einer Textilverkleidung verzichtet, erhielt die Firma Mayle aus Neuler-Schwenningen. Von der Gesamtsumme von 62 221 Euro erbringt der Förderverein 35 562 Euro.
Die anstehenden Trockenbauarbeiten erarbeitet der Förderverein komplett selbst. Hier liefert das Material die Firma Rettenmeier aus Ellwangen mit einer Auftragssumme von 23 978 Euro. Bei den Fliesenarbeiten verhält es sich ebenso. Die Firma Abele aus Hüttlingen liefert das Material zum Preis von 37 721 Euro. Bei den komplett erbrachten Eigenleistungen übernimmt der Förderverein eine Gewährleistung von zwei Jahren.
Bei allem finanziellen Jonglieren, so Leidenberger, bleibe dennoch eine Fehlbetrag von 295 000 Euro, der im städtischen Haushalt des nächsten Jahres zu finanzieren sei. Neben unvorhersehbaren zusätzlichen Sanierungsmaßnahmen sei hier bereits eine Kostensteigerung von 80 000 Euro enthalten.
Den Stand der Kanalarbeiten in Espachweiler will der Ortschaftsrat sich am 8. November um 16.30 Uhr ansehen. Der Ortstermin ist öffentlich. sab

© Schwäbische Post 19.10.2010




Finanzlücke wird geschultert

Der Ellwanger Gemeinderat hält am Projekt St. Georg-Halle fest – OB regt Spenden der Schrezheimer Bürger an

Am weiteren Ausbau der St. Georg-Halle in Schrezheim wird in keiner Weise gerüttelt. Die Ellwanger Stadträte waren in der Sitzung am Donnerstagabend voll des Lobes für den Förderverein und bereit, die Kröte in Form einer 295 000-Euro-Deckungslücke zu schlucken, respektive im nächsten Haushalt zu verarbeiten, und sei’s durch höhere Kreditaufnahmen.

Ellwangen. Dieser sicher spannendste Punkt der Gemeinderatssitzung erforderte keine Beschlüsse, sondern diente nur der Information der Räte. Wie bereits mehrfach berichtet, wurden aus Ausgleichsstock und Sportstättenförderung 215 000 Euro weniger an Zuschüssen gewährt als erhofft, zudem kam es zu einer Ausgabensteigerung von 80 000 Euro; summa summarum sind es also 295 000 Euro, die fehlen.
Dabei sind die Fördergelder, die Ellwangen für das Projekt erhält (720 000 Euro) recht respektabel. Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger wies aber darauf hin, dass die zugrunde liegende Kalkulation „auf die Knochen gerechnet“ war – wie auch alle wussten.
Der Schrezheimer Ortsvorsteher Albert Schiele gab den Frust mancher Fördervereinsmitglieder wieder, die fürchten, man könne annehmen, die nun fehlende Summe gehe aufs Konto des von Schrezheim gewünschten Anbaus (den die Stadtverwaltung gerne aufgeschoben hätte). Dem sei nicht so, sagte Schiele, und bat zugleich, im Haushalt 2011 eine Ausgleichssumme einzustellen. Gerhard Rettenmaier, CDU-Stadtrat und zugleich Fördervereinssprecher, stellte zudem in Aussicht, dass der Verein zusätzlich zu den bereits vereinbarten 200 000 Euro Eigenbeitrag weitere 10 000 Euro aufbringen wolle. Das brachte einhelliges Lob des Rates ein.
Hans Rieger (SPD) erklärte, seine Fraktion stehe weiterhin zu dem Projekt und regte nur an, nun möge der Schrezheimer Ortschaftsrat dazu beitragen, indem er von dem „etwas diffusen Beschluss“ Abstand nehme, den Kreisverkehr am Ortsausgang Richtung Espachweiler umzubauen. Schiele kam Rieger in dessen Dauerthema insofern entgegen, als er ankündigte, auch dort wolle man mit Eigenleistungen die Kosten verringern.
Berthold Weiß (Grüne) regte an, bei der weiteren Vergabe von Gewerken erneut zu prüfen, ob gespart werden könne. Hariolf Brenner (Freie) pflichtete ihm bei.
Oberbürgermeister Karl Hilsenbek preschte schließlich mit der Idee vor, die Schrezheimer Bürger sollten doch durch Spenden an den Förderverein bei der Finanzierung helfen, und versprach, ganz persönlich je Familienmitglied 50 Euro zu geben. Der Gemeinderat nahm dies aber offenbar mit nicht ganz ungeteiltem Enthusiasmus auf.

Resolution an Guttenberg
Bei den fünf Gegenstimmen der Grünen und zwei Enthaltungen aus der SPD stimmte der Gemeinderat einer Resolution für den Erhalt des Bundeswehrstandortes Ellwangen zu, die die Stadt dem Verteidigungsminister zukommen lassen will. Darin schildert die Stadt die Vorteile, die Ellwangen der Bundeswehr bietet, vom Sprachenzentrum über das aufgewertete Dienstleistungszentrum der Bundeswehr hin bis zu den Vorzügen der Stadt selbst. In der Sitzung fügte Hilsenbek dazu an, dass immerhin rund 1400 Arbeitsplätze in Ellwangen mit der Bundeswehr verbunden seien und man sich jetzt schon stark machen solle in Berlin, um die Standortschließungen, die im Zusammenhang mit der Verkleinerung der Bundeswehr erwartet werden, zu überstehen.
Einzig die Grünen kündigten an, nicht zuzustimmen. Berthold Weiß erklärte fast staatstragend, die Sparbemühungen des Bundes dürften nicht nach dem St. Floriansprinzip betrachtet werden. Das Verteidigungsministerium werde schon nach den richtigen Kriterien entscheiden und keine Rücksicht auf Resolutionen nehmen. Zudem stünden die Grünen ohnehin dafür, „die Streitkräfte so klein wie möglich zu halten“.
Die Appelle von Matthias Weber und Oberst a.D. Fritz Seifert, CDU, die Grünen möchten sich dann doch bitte nur der Stimme enthalten und nicht direkt dagegenstimmen, um das Gesamtbild nicht zu schädigen, gingen ins Leere.
Hilsenbek will nun auch den Ostalb-Kreistag, den Regionalverband sowie die Städte des „Magischen Dreiecks“ dazu bewegen, Resolutionen für den Standort Ellwangen abzugeben.

Weitere Themen:

Eigenzell, Rattstadt und Pfahlheim werden, vielleicht schon in einem halben Jahr, mit blitzschnellen Breitbandkabeln versorgt sein. Die ODR konnte die Ausschreibung für die Datenrennstrecke für sich entscheiden. Haisterhofen, Killingen und Neunstadt gehen einstweilen leer aus, weil sich zu wenige Interessenten gemeldet haben. Das Industriegebiet wird von der ODR sozusagen „freihändig“ angebunden.

Die Stadt wird auch weiterhin Familien „Betreuungsgutscheine“ für die Kinder anbieten. Die „Stufe 3“ (Scheine, die zum Beispiel Firmen an ihre Mitarbeiter verschenken können) soll sogar erweiterten Umfang haben. Regina Gloning (CDU)) mahnte genau dafür mehr Werbung an.

Der Gemeinderat stimmte auch einmütig zu, dass die Stadt künftig sicherstellt, keinesfalls Produkte zu kaufen, die aus Kinderarbeit stammen könnten. Ebenso sollen künftig bei Beschaffungen ökologische Standards beachtet werden, vom unlackierten Bleistift bis zum Radiergummi aus Kautschuk. Die Idee dazu hatten die Grünen.

© Schwäbische Post 30.09.2010





Förderverein der Sankt-Georg-Halle muss mehr leisten

Förderverein der Sankt-Georg-Halle muss mehr leisten

(ELLWANGEN-SCHREZHEIM/sj) Der Förderverein der Sankt-Georg-Halle muss wohl mehr Eigenleistungen erbringen als die bisher vereinbarten 200000 Euro, so war im Ortschaftsrat zu hören. Denn für die 2,11 Millionen Euro teure Baumaßnahme gibt es 215000 Euro weniger an Zuschüssen, zum anderen ist derzeit mit Mehrkosten von 80000 Euro zu rechnen.

Die Baumaßnahme Sankt-Georg-Halle macht Fortschritte, wie sich der Ortschaftsrat bei seiner Baustellenbesichtigung im „verfeinerten Rohbau“ überzeugen konnte. Die Rohbauarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss, das Projekt soll im Juni 2011 fertig sein, wie Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger sagte. Doch die Kosten des 2,11-Millionen-Projekts bereiten dem Rat Kopfzerbrechen. Wie Wolfgang Baur von der Stadtkämmerei, Abteilung Liegenschaft erläuterte, muss von Mehrkosten von 80000 Euro ausgegangen werden. So sollte ursprünglich die Decke im Foyer der Halle nicht abgebrochen werden. Und die erfreuliche Konjunkturentwicklung bringe dramatische Materialpreissteigerungen mit sich, so im Bereich Stahl und Blech. Den Windfang müsse man aus Kostengründen zurückstellen.

Es gibt weniger Zuschüsse

Was aber noch schwerer wiegt, ist die Bezuschussung der Maßnahme. So rechnete man mit Zuschüssen von 700 000 Euro aus dem Ausgleichsstock, bewilligt wurden aber nur 570 000 Euro. Aus dem Topf der Sportstättenförderung erhoffte man sich 188000 Euro an Zuschüssen, gewährt wurden nur 95000. An geplanten Zuschüssen fehlen also insgesamt rund 215 000 Euro. „Wir werden auf den Förderverein zukommen“, stellte Baur Gespräche in Bezug auf eine höhere Eigenleistung der Vereine in Aussicht, denn eine Reduzierung beim Raumprogramm sei nicht mehr möglich. Bislang sollte der Förderverein 100 000 Euro an baren und weitere 100 000 Euro an unbaren Leistungen erbringen. Der Anteil der geleisteten freiwilligen Arbeitsstunden liegt momentan bei circa 35 000 Euro.

Vonseiten des Ortschaftsrats vergeben wurden am Montag die Gewerke Innenputz, Estrich- und Zimmerarbeiten. Den Innenputz macht die Firma Peter Brenner aus Ellwangen für die Bruttoauftragssumme von 23 912 Euro. Die Zimmerarbeiten gehen an die Firma Mayle in Neuler für 51 459 Euro. Beim Gewerk Estricharbeiten ist die Firma Estrich Wagner in Aalen mit 24 503 Euro billigster Bieter.

Ortsvorsteher Albert Schiele hofft, dass das Projekt unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ geschultert werden kann. Der Ellwanger Architekt Mathis Tröster präsentierte das Material- und Farbkonzept für die drei Teile der Baumaßnahme. So wird zum einen die alte Sankt-Georg-Halle saniert, zum anderen die Küche erweitert und zum Dritten entsteht ein Neubau- und Erweiterungsteil für die multifunktionale Nutzung durch die Vereine. Der Sportboden wird gelb, die Stahlteile werden rot, die Flure und die Fliesen in der Küche grau. Im Außenbereich sind es die Farben, Gelb, Grün, Silber und Grau. „Für Mobiliar ist null Euro im Budget“, sagte Siegfried Leidenberger auf Nachfrage.

(Erschienen: 14.09.2010 18:25) Ipf- u. Jagstzeitung

 


Kostspielige Sonderwünsche werden nicht erfüllt

Ortschaftsrat Schrezheim trifft sich am Montag zur Baustellenbegehung in der St. Georg-Halle

Der Ortschaftsrat Schrezheim hat sich am Montagabend zu einer öffentlichen Sitzung getroffen. Im Vorfeld traf sich das Gremium noch zu einem Vorort-Termin bei der St. Georg-Halle – zu einer ausgedehnten Baustellenbegehung.

Sabine Freimuth

Ellwangen-Schrezheim. Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger erklärte den Schrezheimer Ortschaftsräten ausführlich, was im Zuge der Hallensanierung alles geplant ist. Neben der Dämmung des Gebäudes, die hauptsächlich am Dach aufgebracht wird, solle auch die Akustik deutlich verbessert werden. Das WC am Eingang werde barrierefrei gestaltet. Dazu kommen noch umfassende Brandschutzmaßnahmen.
Der geplante Windfang am Eingang falle dagegen der Kostenbremse zum Opfer, da er mindestens 15 000 Euro verschlingen würde. In diesem Zuge machten sowohl Leidenberger als auch Wolfgang Bauer vom Liegenschaftsamt den Räten klar, dass trotz der enormen Eigenleistungen des Fördervereins St. Georg-Halle, der sich mit 200 000 Euro an dem 2,1 Millionen-Euro-Projekt beteiligt, keinerlei Spielraum für zusätzliche Investitionen vorhanden sei. Zumal man den ursprünglich veranschlagten Kostenplanansatz bereits um 80 000 Euro überschritten habe.
Ebenfalls bei dem Vorort-Termin dabei: der verantwortliche Architekt Mathis Tröster. Er erläuterte den Räten das neue Farbkonzept. Über die geplante Farbgebung sollen Halle und Schule künftig ein harmonisches Ensemble bilden.
Bei der anschließenden Sitzung im alten Schrezheimer Rathaus erläuerte Wolfgang Bauer noch einmal im Detail den Finanzstand in Sachen St. Georg-Halle: Laut seinen Ausführungen wird das Bauprojekt mit 95 000 Euro von der Sportstättenförderung bezuschusst. Dazu fließen aus dem Ausgleichsstock weitere 570 000 Euro. Gehofft hatte man bei der Stadt auf höhere Zuschüsse. Insgesamt würden 215 000 Euro weniger fließen als erwartet. Zudem hätte der Preisanstieg beim Stahl und die nicht vorhersehbare Deckensanierung im Foyer deutliche Mehrkosten verursacht. Nichtsdestoweniger hoffe man Sanierung samt neuen Erweiterungsbau bis Mai/Juni 2011 fertigstellen zu können.
Nachfolgend beschloss das Gremium noch die Vergabe verschiedener Gewerke: Die Innenputzarbeiten übernimmt die Ellwanger Firma Peter Brenner für 23 911 Euro. Der Auftrag für die Estricharbeiten ging an die Firma Estrich-Wagner aus Aalen für 24 503 Euro. Bei den Zimmerarbeiten war die Firma Mayle aus Neuler der günstigste Bieter mit 67 045 Euro. Da bei diesen Arbeiten der Förderverein tatkräftig mitarbeitet verringert sich die Summe um 15 586 Euro.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war am Montag die erweiterte Öffnungszeit des Kindergartens in Eggenrot. Voraussichtlich ab Oktober soll es im Kindergarten eine durchgängige Betreuung von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr geben. Fünf Eltern haben hierfür bereits Bedarf angemeldet; ab Januar 2011 kommt noch ein weiteres Kind hinzu. Überaus erfreut konnte Bauer mitteilen, dass der Kindergarten auch ansonsten gut belebt sei.

© Schwäbische Post 14.09.2010



Optimismus weicht Ernüchterung

Weniger Zuschüsse und Mehrkosten: Die Schrezheimer St. Georg-Halle wird zum finanziellen Problemfall

Den Beteiligten war es von vorneherein klar: Das Finanzierungskonzept für die Erweiterung und Sanierung der Schrezheimer St. Georg-Halle ist mit ganz spitzem Bleistift kalkuliert. Was manch einer schon damals befürchtet hat, ist nun eingetreten: Geringere Zuschüsse und unerwartete Mehrkosten machen das Projekt zum finanziellen Problemfall, der den Ellwanger Gemeinderat spätestens in seiner nächsten Haushaltssitzung ausgiebig beschäftigen dürfte.

Alexandra Rimkus

Ellwangen. Das Finanzierungsloch das sich bei der St. Georg-Halle aufgetan hat, ist angesichts der leeren Stadtkasse gewaltig: Zum einen fehlen rund 215 000 Euro an Zuschüssen, zum anderen fallen auch noch 80 000 Euro Mehrkosten an – durch anziehende Baupreise.
Bürgermeister Karl Bux, der im Vorfeld des 2,11 Millionen-Projekts zu den Bedenkenträgern zählte, sieht sich bestätigt. „Es war von Beginn an klar, dass diese Finanzierung auf Kante genäht ist. Nun ist der Fall eingetreten, den wir befürchtet haben. Leider.“
Tatsächlich hatten sich die Vertreter der Stadtverwaltung um Karl Bux und Oberbürgermeister Karl Hilsenbek in der entscheidenden Sitzung im November 2009 mit Nachdruck dafür eingesetzt, zunächst mit der Sanierung der alten Halle zu beginnen und den Erweiterungsbau aufzuschieben – bis klar ist, ob auch alle Zuschüsse wie geplant fließen. Die Stadtverwaltung stand mit dieser Position damals allerdings auf verlorenem Posten. Nur drei Grünen-Stadträte stimmten seinerzeit mit dem OB, der große Rest des Rates gab grünes Licht für das Bauvorhaben.
„Aus technischer Sicht war es ja durchaus auch richtig, mit dem Erweiterungsbau zu starten“, sagt Bux, der aber auch klar stellt, dass man „nun eben keinerlei Spielraum mehr hat“.
Das Bauprojekt müsse und werde jetzt wie geplant umgesetzt: „Am Bauprogramm ändert sich gar nichts mehr.“ Große Einsparpotentiale seien bei dem Bauprojekt auch nicht vorhanden. „Es müssen Finanzmittel nachgeschossen werden, das steht fest“, sagt Bux.
Stellt sich nur die Frage, wer nachschießt.
Im Boot sitzt neben der Stadt nämlich auch noch der Förderverein St. Georg-Halle Schrezheim, der sich, nach dem aktuellen Stand der Dinge, mit 200 000 Euro an dem Projekt beteiligen muss, sowohl mit Geldmitteln als auch Arbeitsleistungen.

Förderverein: „Eigentlich an der Grenze des Leistbaren“
Ob der Verein jetzt noch stärker in die Pflicht genommen werden soll? Bux weicht aus: „Diese 200 000 Euro sind bereits eine Riesenleistung des Vereins, die man honorieren muss.“ Nichtsdestoweniger sieht Bux Gesprächsbedarf. „Die Situation ist nun mal so wie sie ist. Damit müssen wir uns auseinandersetzen.“
Beim Förderverein verschließt man die Augen vor den aktuellen Finanzproblemen nicht, stellt der 2. Vorsitzende, Gerhard Rettenmaier, klar. Nichtsdestoweniger sieht er seinen Verein mit 200 000 Euro an Eigenleistungen „eigentlich an der Grenze des Leistbaren.“

© Schwäbische Post 16.09.2010




 

In der Sankt-Georg-Halle greift der Musiker zur Kelle

In der Sankt-Georg-Halle in Schrezheim wird fleißig gearbeitet, Franz Stelzer (rechts) und Martin Grimm mauern das Behinderten-WC. Sanierung und Anbau der Halle sollen im späten Frühjahr 2011 fertig sein.(Foto: Schneider)

(ELLWANGEN-SCHREZHEIM/sz) Sanierung und Anbau der Sankt-Georg-Halle kommen teurer als geplant. Mit der Fertigstellung des Baus wird im späten Frühjahr 2011 gerechnet. Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Bürgermeister Karl Bux, Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger und Ortsvorsteher Albert Schiele haben gestern die Baustelle besichtigt.

Von unserem Mitarbeiter  Josef Schneider

Die Halle zeigt sich „ausgebeint“, wie es der OB formulierte. Spatenstich für das Projekt war am 9. April. Der Rohbau ist inzwischen bald fertig, die Ellwanger Baufirma Hans Fuchs schalt zurzeit am Anbau die Decke aus. Auch freiwillige Helfer sind auf der Baustelle zu sehen. So waren gestern Franz Stelzer und Martin Grimm aus Rotenbach mit dem Mauern des Behinderten-WCs beschäftigt.

80000 Euro Mehrkosten

Wie Stadtbaumeister Leidenberger ausführte, schlägt bei Gesamtkosten von 2,1 Millionen Euro der Sanierungsteil mit 904000 Euro zu Buche, der Küchentrakt kommt auf 291000 Euro (darunter fällt die 60000 Euro teure Kücheneinrichtung), der Neubauteil kostet 914000 Euro. Leidenberger sprach von Mehrkosten in Höhe von 80000 Euro nach der Hochrechnung. Das Meiste sei jedoch bereits ausgeschrieben, so der Rohbau, die Zimmerarbeiten, die Haustechnik und die Glaserarbeiten. Dass die Preise anziehen, sei die Schattenseite der anspringenden Konjunktur, so Bürgermeister Bux. Mit der Baumaßnahme gehen auch eine energetische Sanierung und eine Verbesserung des Brandschutzes durch zusätzliche Fluchttüren einher. Der Prallschutz soll auch auf den Längsseiten erfolgen, in die Halle kommen auch eine neue Unterkonstruktion für die Holzdecke sowie ein neuer Sportboden.

Der Förderverein der Sankt-Georg-Halle soll 200000 Euro erbringen. Von dieser Summe sollen 100000 Euro als bare Mittel eingebracht werden, die anderen 100000 Euro als Eigenleistungen. „Wir sind frohen Mutes, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte Wolfgang Ebert, der Sprecher des Bauausschusses des Fördervereins. In zweieinhalb Jahren habe man durch Veranstaltungen zwischen 35000 und 40000 Euro an Eigenmitteln erwirtschaftet. Und die von über 150 Helfern erbrachten Eigenleistungen liegen bis jetzt bei rund 35000 Euro. So waren Helfer bei den Abbruch- und Demontagearbeiten beteiligt. Die anderen Gewerke laufen erst an, in der Helferliste sind zwischen 300 und 400 Helfer erfasst. Ebert dankte auch dem Ortsvorsteher Albert Schiele, der den Förderverein an allen Ecken und Enden unterstütze und beim Bau mitarbeite. Das Verhältnis zur Stadtverwaltung sei offen, ehrlich und direkt: „Es ist ein gemeinsames Arbeiten.“

(Erschienen: 27.08.2010 19:45)



Überall wird fleißig gewerkelt

Bauprojekte St. Georgshalle, EBR und Pumpenhaus liegen in den Zeitplänen – Viele Freiwillige machen mit

Trotz schwacher Finanzen ist die Stadt Ellwangen im Hochbau nicht untätig. Am Freitag stellte die Verwaltung den Sachstand dreier ihrer laufenden Projekte vor: St. Georgshalle Schrezheim, Eugen-Bolz-Realschule und das Pumpenhaus bei den Schlossweihern. Objekte, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber alle samt mit Ideenreichtum bestechen.

Ellwangen. Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Bürgermeister Karl Bux, Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger, Ortsvorsteher Albert Schiele sowie der Fördervereinsvorsitzende Wolfgang Ebert stellten die Baufortschritte in der St. Georgshalle vor. Seit April dieses Jahres wird dort gewerkelt, im späten Frühjahr 2011 will man fertig sein mit Erweiterung und Umbau der für den Teilort so wichtigen Einrichtung. 2,1 Millionen Euro werden hier verbaut, davon 900 000 Euro in die Sanierung gesteckt, 914 000 in den Neubau. Der Förderverein hat sich die Aufgabe gestellt, 200 000 Euro beizusteuern, zur Hälfte in Geldmitteln, zur Hälfte durch Arbeitseinsatz. Und dementsprechend geht es zur Sache, die Halle wurde bereits komplett „ausgebeint“, Freiwillige ziehen Mauern hoch: Um die 150 Helfer haben sich dabei schon eingebracht, und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die Gebäudehülle muss verbessert werden, es gibt neue Prallschutzwände, einen umfangreichen Brandschutz, zusätzliche Fluchttüren, eine neue Küche für insgesamt 291 000 Euro, neue Sportböden und anderes mehr – und auch ganz neue Räume, denn es wurde ja auch angebaut.
Laut Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger kämpft man aber ständig mit den Kosten, derzeit liegt man rund 80 000 Euro über dem Planansatz. Die anspringende Konjunktur hilft da nicht, im Gegenteil, das Material wird nun teurer. Aber damit wird man fertig werden; immerhin gab’s keine unangenehme Asbestüberraschung wie in der Rundsporthalle, witzelte Leidenberger.
Über die Bauarbeiten an der Eugen-Bolz-Realschule hat die Schwäbische Post bereits mehrfach berichtet. …

© Schwäbische Post 27.08.2010



Schrezheimer Sänger feiern 90 Jahre Eintracht

Drei Sänger des Gesangvereins Eintracht Schrezheim sind beim Jubiläumsabend für ihre 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet worden: Patriz Blank, Hermann Brenner und Julius Sanwald.

(Ellwangen-Schrezheim/sz) Mit einem beschwingten Liederabend und vielen Gästen hat der Gesangverein Eintracht Schrezheim sein 90-jähriges Bestehen in der Sankt-Georg-Halle gefeiert. Auch die Liederkränze Neuler und Hohenberg waren mit von der vergnüglichen Sangespartie.

Von unserer Mitarbeiterin  Petra Rapp-Neumann

Wer bislang kein Freund des Chorgesangs war, den hat der schwungvolle Jubiläumsliederabend des Gesangvereins Eintracht Schrezheim 1920 e.V. sicher eines Besseren belehrt. Mit sichtlicher Sangesfreude und hohem Können haben die Herren der Eintracht in der Sankt-Georg-Halle ihr 90-jähriges Bestehen ausgiebig gefeiert. Der Abend, von Stadtrat Franz Ostermeier souverän moderiert und von Johannes Fiedler am Piano begleitet, war ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2010, das mit dem „Schwarzwaldmädel“ erfolgreich begonnen hatte.

Die Eintracht eröffnete das bunte Programm mit zwei Gassenhauern der Comedian Harmonists, darunter „Ein Freund, ein guter Freund“. Und Freunde waren wirklich viele gekommen. Ortsvorsteher Albert Schiele betonte in seinem Grußwort, der Kulturträger Gesangverein habe mit seinen Theateraufführungen Schrezheim über regionale Grenzen hinaus bekannt gemacht. Er überreichte dem Vorsitzenden Bernd Klein als Geschenk der Stadt einen fürs Vereinsleben nützlichen Kalender „Positive Impulse“ und Pralinen für die 43 Sangesbrüder. Chorleiter Martin Abele erhielt eine ungarische Wurst.

Der Patenverein Liederkranz Neuler, stolze 162 Jahre alt, brachte im schicken WM-Outfit mit „Vuvuzela“ ein flottes Geburtstagsständchen dar. Sieger Götz, Ehrenvorsitzender des Liederkranzes Hohenberg, ehrte als Vertreter des Eugen-Jaekle-Gaus drei Eintracht-Sänger für ihre 60-jährige Mitgliedschaft: Patriz Blank, Hermann Brenner und Julius Sanwald. Nicht anwesend konnte Richard Kucher sein, welcher dem verein ebenfalls seit 60 Jahren angehört. Das älteste Mitglied im Verein ist übrigens 88 Jahre alt, das jüngste 23 Jahre.

Eine Zugabe musste der Kleine Chor der Eintracht unter der Leitung von Hariolf Neukamm nach einem großartigen Auftritt geben. Ursprünglich ein „Entbindungschor“, der jungen Müttern singend gratulierte, ist auch er längst etabliert. Der Liederkranz Hohenberg glänzte mit dem „Wasser vom Virngrund“ in Anlehnung an den bekannten Song der Bläck Fööss. Den Abschluss des stimmungsvollen Abends, dessen Erlös dem Förderverein Sankt-Georg-Halle zugute kommt, machte die Eintracht mit einem Medley schwäbischer Volksweisen von Friedrich Silcher, bis die Jubilare mit Silchers wohl bekanntestem Lied „Muss i denn zum Städtele hinaus“ Abschied nahmen. Aber noch nicht endgültig, erst mit der Zugabe, der „Liebe der Matrosen“, zogen die Sänger unter stürmischem Beifall von der Bühne.

(Erschienen: 13.06.2010 15:15)



Spatenstich hat Seltenheitswert

Die Sanierung und Erweiterung der Schrezheimer St.-Georg-Halle bleibt dieses Jahr das einzige größere Bauprojekt

Gestern war Baubeginn an der St. Georg Halle in Schrezheim. Die Erweiterung und Sanierung soll zusammen rund 2,1 Millionen Euro kosten. Die Finanzierung bleibt ein Kraftakt, nachdem die Fördermittel nicht so fließen wie beantragt.

Ellwangen-Schrezheim. Für die Anwesenden war es ein Tag der Freude, besonders für Ortsvorsteher Albert Schiele, der die Halle als „Gemeinschaftshaus“ sieht, in dem auch der Ortschaftsrat künftig tagen wird. Sein Wunsch, mit der Finanzierung möge man unter dem Kostenrahmen bleiben, bleibt allerdings unerfüllt. Der nächste Redner, Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, machte nämlich schon darauf aufmerksam, dass aus dem Topf „Sportstättenförderung“ nicht die beantragten 185 500 Euro fließen, sondern nur 95 000 Euro. Damit tut sich nun ein Finanzloch von 90 000 Euro auf.
Der Finanzrahmen der Halle ist angesichts der schwierigen Haushaltslage eng kalkuliert:
450 700 Euro aus dem Entwicklungsprogramm ländlicher Raum sind bereits bewilligt. 700 000 Euro sind aus dem Ausgleichsstock beantragt. 155 000 Euro brachte der Verkauf des alten Rathauses und 200 000 Euro will der Förderverein aufbringen, halb in Form von Arbeit, halb in bar.
Vorsitzender Martin Seidel ist zuversichtlich, dass die Summe erreicht wird,
36 000 Euro habe man bereits gesammelt. 200 bis 250 Bürger hätten sich zu Arbeitsstunden bereit erklärt.
Architekt Mathis Tröster freute sich, dass dieses Bauprojekt von einheimischen Planern und Baufirmen realisiert wird. Ein wertvolles Zeichen, angesichts der düsteren Aussichten im Baugewerbe. „Und jetzt wird es Zeit, dass wir Beton riechen“, sagte er. Der Musikverein Schrezheim unter Leitung von Martin Abele spielte die Umrahmung.

© Schwäbische Post 04.05.2010 v. Gerhard Königer


Fördermittel für Sportstättenbau

Ellwangen/Virngrund. Aus dem Landesprogramm zur Förderung kommunaler Sportstätten werden drei Baumaßnahmen im Virngrund unterstützt. Dies teilte Landtagsabgeordneter Winfried Mack mit.
Für die Sanierung und Erweiterung der Otto-Ulmer-Halle in Adelmannsfelden fließen
203 000 Euro, für die Sanierung der St.-Georgs-Halle in Schrezheim 95 000 Euro und für die Mehrzweckhalle Zipplingen 125 000 Euro. Alle drei Projekte bekommen auch hohe Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, erklärte Mack.
Er machte darauf aufmerksam, dass es in Baden-Württemberg neben dem Programm zur Förderung des kommunalen Sportstättenbaus auch einen Fördertopf für Vereinssportstätten gebe.

© Schwäbische Post 04.05.2010


Das Projekt steht jetzt in den Startlöchern

Der Förderverein St.-Georg-Halle traf sich zur Mitgliederversammlung: Bald geht’s zur Sache.

Mit Stolz auf das im vergangenen Vereinsjahr Geleistete steht der Förderverein St.-Georg-Halle nun kurz vor der Umsetzung des geplanten Hallenanbaus.

Ellwangen-Schrezheim. Schriftführer Andreas Strobel berichtete in der nunmehr dritten Mitgliederversammlung über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Besonders hervorgehoben wurden das Muttertagskonzert, die Tour de Ländle und der 2. Schrezheimer Hallenherbst. Viele kleine Unterstützungsaktionen trugen ebenso zum guten Erfolg bei.
Kassierer Karl-Heinz Strobel betonte die sehr gute Kapitalentwicklung im Vereinsjahr
2009 und lobte die harmonische Zusammenarbeit der Ortsteile Eggenrot, Rotenbach und Schrezheim, gerade bei größeren Veranstaltungen.
Der 1. Vorsitzende Martin Seidel ließ die letzten fünf Jahre Revue passieren und freute sich, man stehe nun kurz vor der entscheidenden Bauphase. Im Mai wird offiziell mit den Rohbauarbeiten des Anbaus begonnen. Er dankte dem Ortschaftsrat, der mit dem Verkauf des alten Rathauses einen wichtigen Baustein zur Projektfinanzierung geliefert habe, und auch der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat. Nun stehe die Bauphase an und jede helfende Hand werde gebraucht.
Als Beisitzer „Bau“ berichtete Wolfgang Ebert, dass der im vergangenen Jahr gegründete Bauausschuss während der Planungsphase die Interessen des Fördervereins gegenüber der Stadtverwaltung vertreten hat. Insbesondere habe der Förderverein nach Bekanntwerden einer eventuellen Zurückstellung des Hallenanbaus wichtige Informationsarbeit geleistet, die schließlich zu einem positiven Ergebnis führte. Mit den Rohbauarbeiten wird am Anbau ab Mai begonnen. Parallel erfolgt der Rohbau für die Küchenerweiterung. Die Hallensanierung einschließlich Dacherneuerung wird zeitgleich im Sommer ausgeführt. Ab Schuljahresende wird die Halle bis voraussichtlich Ostern
2011 geschlossen sein.
Ortsvorsteher Albert Schiele stellte fest, dass die beteiligten Vereine alle hinter diesem Projekt stünden. Er lobte die Arbeit im Förderverein. Ihm sei jedoch auch bewusst, dass man finanziell „sehr hart im Wind segelt“. Aktuell sei das Projekt im gesteckten Kostenrahmen. Wichtig sei der Glaube an die eigene Kraft und das Selbstvertrauen, um für das Projekt Mithelfer zu gewinnen.
Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Martin Seidel, 2. Vorsitzender Gerhard Retenmaier, 1. Kassierer Karl-Heinz Strobel, 1. Schriftführer Andreas Strobel. Als Beisitzer sind gewählt: Anton Brenner, Wolfgang Ebert, Franz Hutter, Georg Biber 2. Kassierer und Birgit Klein 2. Schriftführer. Bestätigt wurden außerdem die Vertreter der beteiligten Vereine. Jugendvertreter aus der neu gegründeten Jugendgruppe ist Philipp Rapp.

© Schwäbische Post 04.05.2010



Kosten liegen im Plan

Erweiterung der St.-Georg-Halle war Thema im Ortschaftsrat

Die Sanierung und der Anbau an der St.-Georg-Halle in Schrezheim schreiten voran. Über die Vergabe von Bauarbeiten hatte der Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung zu entscheiden.

Ellwangen-Schrezheim. Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger freute sich, dass man momentan 1500 Euro unter dem Plan von 2,11 Millionen Euro Gesamtkosten liege. Jeder eingesparte Euro sei willkommen.
Bei Heizung und Sanitärinstallation, war die Ellwanger Firma Dürr & Feil der günstigste Anbieter. Bei der Lüftungsanlage bekam die ortsansässige Firma ESW mit
92 296 Euro den Zuschlag. Die Elektroinstallation übernimmt die Firma Schlagenhauf. Die Außenbeleuchtung wird aus Kostengründen bis auf weiteres zurückgestellt. Die Kücheneinrichtung für den Anbau installiert die Firma Omega Sorg aus Aalen für 46 435 Euro.
Obwohl die Sanierungs- und Anbaumaßnahmen bereits laufen, wird erst am 4. Mai um
17 Uhr offiziell der erste Spatenstich getätigt.
Bis zu den Sommerferien läuft der Hallenbetrieb ohne Beeinträchtigung. Für ein halbes Jahr nach den Sommerferien rechne man mit einem Ausfall des Hallenbetriebs für Schulen und Vereine.
Ortsvorsteher Albert Schiele fiel sprichwörtlich ein Baustein vom Herzen als er hörte, dass die Kosten bislang niedriger seien als veranschlagt.
Harry Irtenkauf vom Ordnungsamt informierte über die neue Polizeiverordnung der Stadt Ellwangen. Insbesondere über umweltschädliches Verhalten, Belästigung der Allgemeinheit und das Anbringen von Hausnummern. Aus dem Ortschaftsrat kam der Vorschlag, eine Steuermarke am Halsband der Hunde zu verlangen. Bei
700 gemeldeten Tieren stünde der Verwaltungsaufwand in keinem Verhältnis, so Irtenkauf.
In Eggenrot, Rotenbach und Schrezheim wurden Verkehrserhebungen durchgeführt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liege bei
28km/h. Von 100 Autos, die Eggenrot durchfahren, seien 15 Prozent schwerer als 2,5 Tonnen, in Rotenbach gerade mal ein bis zwei Prozent.

© Schwäbische Post 29.04.2010 v. Sab



Kostenplan der St.-Georg-Halle weiter auf wackeligen Beinen

Sanierung und Erweiterung der Schrezheimer St.-Georg-Halle sind immer noch eine finanzielle Zitterpartie, wie OB Hilsenbek gestern Abend unumwunden zugab. Anlässlich der Vergabe der Rohbauarbeiten hatte „Grünen“-Stadtrat Berthold Weiß die Zweifel seiner Fraktion an der Finanzierbarkeit bekräftigt, aber dann doch auf das „Prinzip Hoffnung“ gesetzt: Man könne nur hoffen, dass die Kosten im vorgegebenen Rahmen blieben und die Zuschüsse tatsächlich in der erwarteten Höhe eingingen.
Hans Rieger (SPD) und Rolf Merz (CDU) – sonst selten einig – fragten beide nach, ob gegebenenfalls der bisher tätige Architekt in Regress genommen werden könne, weil eine Ausschreibung so mangelhaft formuliert gewesen sei, dass die sie aufgehoben und mit dem bis dahin billigsten Bieter „freihändig“ verhandelt werden musste. Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger schätzte die Möglichkeit einer Regressforderung als höchst gering ein. Er bestätigte aber vorsichtig, dass ab jetzt ein anderer Architekt, Mathis Tröster, die Federführung habe, was die Stadträte wieder milde stimmte.
Davon abgesehen weist die derzeitige Hochrechnung tatsächlich eine Kostenüberschreitung von etwa
110 000 Euro aus, obwohl Pultdach und Windfang gestrichen und andere Einzelmaßnahmen reduziert wurden. Leidenberger betonte jedoch, dass bei den weiteren Ausschreibungen diese Summe wieder eingespart werden kann. Und so lebt die Hoffnung weiter.
...

 © Schwäbische Post 15.04.2010 v. Fred Ohnewald


Sankt-Georg-Halle: Bald geht's los

(Ellwangen-Schrezheim/ard) Mit dem Spatenstich am 4. Mai sollen die Bauarbeiten für die Sanierung und Erweiterung der Schrezheimer Sankt-Georg-Halle beginnen. Ab den Sommerferien wird sie dann für etwa ein halbes Jahr für den Sportbetrieb geschlossen bleiben.

Zunächst soll der Rohbau für die Küchenerweiterung und den neuen Vereinsteil der Halle errichtet werden. Die Arbeiten hierfür hat der Gemeinderat an die Firma Hans Fuchs zum Preis von 459 500 Euro vergeben. Davon gehen noch 50 000 Euro an Eigenleistungen durch den Förderverein Sankt-Georg-Halle ab. Die genehmigten Gesamtkosten für die Baumaßnahme liegen bei 2,11 Millionen Euro. 307 000 Euro davon muss der Förderverein an Eigenleistungen einbringen.

Der Sanierungsteil der Halle soll erst mit Beginn der Sommerferien in Angriff genommen werden. Die Halle ist ab dann für etwa ein halbes Jahr für den Sportbetrieb gesperrt. Rechtzeitig vor der Hallenschließung will die Stadtverwaltung ein Konzept für die vorübergehende Verlagerung des Schul- und Vereinssports erarbeiten. Der Zeitraum der Hallenschließung soll so kurz wie möglich gehalten werden.

Eindringliche Mahnungen gab es im Gemeinderat, den Kostenrahmen bei dem Projekt einzuhalten. Zumal Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger einräumen musste, dass bis vor Kurzem noch trotz mehrerer Einsparmaßnahmen von einer Kostenüberschreitung von 110 000 Euro habe ausgegangen werden müssen. Nach Eingang der Angebote für die Gewerke Heizung, Sanitär und Elektrik sei die Überschreitung momentan aber wieder ausgeglichen. „Noch haben wir aber nicht ganz gewonnen“, meinte OB Karl Hilsenbek.

SZON (Erschienen: 16.04.2010 15:10)





JAHR 2009



Schrezheimer wollen jetzt durchstarten

Der Förderverein Sankt-Georg-Halle Schrezheim soll für den Anbau und die Sanierung der Halle nicht nur die zugesicherten 200000 Euro an Eigenleistungen aufbringen, sondern insgesamt 307000 Euro (wir berichteten gestern über die Gemeinderatssitzung). Ortsvorsteher Schiele ist zuversichtlich.

(ELLWANGEN-SCHREZHEIM/sj) „Wir stehen voll dahinter, weil es nicht nur eine Sport- und Festhalle, sondern auch ein Gemeindezentrum werden soll“, sagt Ortsvorsteher Albert Schiele im Namen des Ortschaftsrats zu dem Projekt: „Jetzt ist der Beschluss gefallen, jetzt kann man auch konkret über Termine sprechen.“ Die Gewerke würden nun ausgeschrieben. Jetzt werde auch konkretisiert, bei welchen Gewerken Eigenleistungen erbracht werden können. Und Schiele ergänzt: „Ich finde es gut, dass es so abgestimmt ist, weil es bautechnisch am sinnvollsten ist und der Hallenbetrieb so am längsten aufrechterhalten werden kann.“ Die Vorgehensweise sieht wie folgt aus: Zuerst wird der Anbau im Rohbau erstellt, dann kommen die kompletten Dacharbeiten, dann die Sanierung im Innern.

In Bezug auf Eigenleistungen findet Schiele, dass der Förderverein gut aufgestellt ist und jetzt schon sehr aktiv wirkt bei der Beschaffung von Bargeld und der Suche nach Leuten, die mithelfen können. „Ich bin der Überzeugung, dass die Maßnahme in guter Zusammenarbeit zwischen Stadtbauamt und Förderverein gestemmt wird.“ Fördervereinsvorsitzender Martin Seidel verweist auf die Werbeaktion: „Wir haben 60 bis 70 Leute geworben, die an unserem Projekt mitarbeiten. Diesen Mitarbeiter-Pool wollen wir auf etwa 100 bis 150 Personen erweitern, aus denen unser Bauausschuss sich die Leute aussucht, die er für die entsprechenden Arbeiten braucht.

"Der Förderverein kann derzeit nicht mehr als die 200000 Euro zusichern“, macht der zweite Vorsitzende, Gerhard Rettenmaier, deutlich: „Wir hoffen natürlich alle, dass durch die Synergie-Effekte mehr rauskommt.“ Und auch Seidel stellt fest: „Wir haben mit der Stadt einen Vertrag, da steht drin, dass wir uns mit 200000 Euro beteiligen, mit Eigenleistungen und finanziellen Mitteln. Das ist die Basis unserer Arbeit. So wurde es beschlossen in der Mitgliederversammlung und in den Ausschüssen.“ Die Entscheidung des Gemeinderats sieht Seidel als „tolle Motivation, durchzustarten“.

SZON Erschienen: 27.11.2009



Schrezheimer atmen auf

St. Georgshalle wird auch ohne Zuschusszusagen gleich erweitert

Die Erweiterung und Sanierung der Schrezheimer St. Georgshalle fällt in finanziell klamme Zeiten. Der Gemeinderat stimmte gestern trotzdem dafür, keine halben Sachen zu machen und gleich mit dem Erweiterungsbau zu beginnen – auch wenn die Zuschussfrage noch reichlich offen ist.


Ellwangen. Die Stadtverwaltung wollte eigentlich mit der Sanierung der alten Halle beginnen: erst das Dach, dann innen, und zuletzt – wenn klar ist, dass alle Zuschüsse laufen – den Erweiterungsbau in Angriff nehmen. Der Ortschaftsrat Schrezheim und die dortigen Vereine rechneten aber vor, dass es bautechnisch effektiver wäre, erst den Rohbau zu setzen, über alles ein neues Dach zu ziehen und erst dann nebenan zu sanieren. Das soll mindestens
20 000 Euro sparen.
Der Stadtverwaltung stand da trotzdem der Schweiß auf der Stirne. OB Hilsenbek redete von über
800 000 Euro, die da ohne Zuschussklarheit in der Luft hängen – wovon aber „nur“ 300 000 Euro aufs Konto des Erweiterungsbaus gehen, wie Rolf Merz (CDU) relativierte.
Schnell zeichnete sich ab, dass die Verwaltung unterliegen würde: Nur drei Grünen-Stadträte stimmten am Ende mit dem OB (bei einer Enthaltung), der ganze große Rest des Rates gab den Schrezheimern grünes Licht. Berthold Weiß (Grüne) attestierte den Schrezheimern, bei den anderen Fraktionen „gute Lobbyarbeit“ geleistet zu haben: „Das ist reine Klientelpolitik“, ärgerte er sich.
Schließlich wurde noch der Förderverein ins Gebet genommen, der im Saal vertreten war, ebenso viele Vereine. Die besprachen sich kurz miteinander, bevor der 2. Vorsitzende des Fördervereins, Gerhard Rettenmaier, schließlich versicherte, die Vereine würden an Eigenleistung erbringen, was nur gehe. Dis bisherige Zusage, es würden
200 000 Euro erbracht, reicht nämlich auch noch nicht: Die Stadt möchte 107 000 Euro oder den Gegenwert dafür an Arbeit zusätzlich sehen. Insgesamt soll das Projekt 2,11 Millionen kosten, Zuschüsse erhofft man in Höhe von 1,33 Millionen, der Verein soll möglichst 307 000 Euro beisteuern.

 © Schwäbische Post 26.11.2009



Da war Superstimmung

Musik, Tanz und lustige Höhepunkte beim Herbstfest

Zum zweiten Mal veranstaltete der Förderverein St. Georg-Halle Schrezheim einen gemütlichen Festabend mit herbstlicher Atmosphäre sowie musikalischen und humorvollen Darbietungen.


Ellwangen-Schrezheim. Draußen prasselt der Regen, der Herbstwind fegt die Blätter zusammen und in der St. Georg-Halle quaken die Frösche: Das Lied vom Froschkonzert, vorgetragen vom Gesangverein Schrezheim, war einer von vielen heiteren Programmpunkten, die die Initiatoren des Abends zur Unterhaltung in der gut besuchten Halle zusammengestellt hatten.
Erstmals spielten und sangen der Musikverein Schrezheim und der Gesangsverein unter der gemeinsamen Leitung von Martin Abele. Für zünftige Blasmusik wurde eine Expertin gefunden und beim Stück „Hei Di, Hei do, hei Da“ stand der ganze Saal senkrecht und schunkelte mit.
Der Abend für die ganze Familie, bei dem die jüngsten Zuhörer die Bühne umlagerten, hatte auch eine Tanzshow zu bieten, bei der die Teenies ihr Talent unter Beweis stellten.
Moderator Franz Ostermeier unterhielt mit Anekdoten zwischen den einzelnen Auftritten. Absoluter Brüller waren die Mannen des Angelvereins, die mit ihrem Sketch „Rotkäppchen und der Wolf“ eindeutig bewiesen, dass Angler keinesfalls nur wortkarg und unbeweglich am Wasser sitzen.
Zuerst musste noch Vorsitzender Josef Zwick von der Bühne, der aus seinem schier unerschöpflichen Fundus von Männer- und Frauenwitzen gar nicht mehr aufhören wollte zu erzählen.
In rasender Geschwindigkeit, unterlegt mit einem Schlager-Medley, legten die Angel-Männer das Märchen auf die Bühne. Schnell war klar „Männer sind Schweine“, der Wolf wurde nicht vom Jäger erlegt, sondern vom Traktor überrollt und bei soviel Talent tobte der ganze Saal nach einer Zugabe. Die gab es nicht, aber bei Superstimmung wurde bei Wein und Bier noch lange gefeiert. Der Erlös des Abends ist für den Hallenanbau. Sab

© Schwäbische Post 19.10.2009




„Lange Einkaufsnacht“ mit der Rikscha


„Das Fahrrad“ war das Motto der gestrigen Sommereinkaufsnacht. Ganz schön abgestrampelt haben sich die

Initiatoren von Pro Ellwangen Fritz Seifert und Verena Kiedaisch, die den Abend am Fuchseck um 18 Uhr noch ohne viel Publikum ins Rollen brachten. Um Geld für den Förderverein Schrezheim zu bekommen, traten Jugendliche mit einer Rikscha aus Kambodscha in die Pedale. (sab/Foto: Freimuth)

© Schwäbische Post 18.07.2009



 Raumprogramm soll bleiben

Zur Finanzierung von Umbau und Erweiterung der St.-Georg-Halle fehlen noch 200 000 Euro

Nicht leicht machte es sich der Ortschaftsrat Schrezheim mit der Entscheidung über eine Vereinbarung zwischen Stadt, Förderverein St.-Georg-Halle und den Schrezheimer Vereinen. Darin wird der weitere bautechnische Ablauf der Hallen-Erweiterung festgelegt.

Ellwangen-Schrezheim. Was in der Sitzungsvorlage und im Vortrag von Wolfgang Baur (Liegenschaftsamt) schlüssig klang, erregte heftig die Gemüter der Räte. Vor Beginn der Hallensanierung müssen klare Vereinbarungen über Finanzierung, Nutzung, Bewirtschaftung vorgelegt werden. Bei der Finanzierung geht man nun von einer Gesamtsumme von 2,11 Millionen Euro aus. Durch Zuschussbescheid aus dem ELR-Programm werden 450 700 Euro abgedeckt. Der Anteil der Stadt am Sanierungsteil beträgt 898 375 Euro und am Anbauteil 190 000 Euro.
Der Förderverein muss
570 925 Euro aufbringen. 200 000 Euro als Eigenleistungen und Barmittel, den Rest, 370 925 Euro hofft man teilweise durch Veräußerung des Schrezheimer Rathauses zu erzielen. Man geht aber davon aus, dass eine Finanzierungslücke von rund 200 000 Euro bleibt. Nun hat die Stadt im Einvernehmen mit dem Förderverein vereinbart, diese noch bestehende Lücke, sofern sie nicht geschlossen werden kann, durch die Reduzierung des Raumprogramms auszugleichen. Das wollten die Räte so aber nicht hinnehmen.
Ortsvorsteher Josef Kucher und Bürgermeister Karl Bux versuchten zu beschwichtigen. Man wolle noch diesen Herbst mit der Dachsanierung beginnen, im nächsten Frühjahr mit dem Anbau. Das funktioniere nur, wenn die Fördergelder bewilligt würden und deshalb sei der Vertrag so offen formuliert.
Nachdem auch Martin Seidel vom Förderverein nochmals appellierte, dies sei die einzige Möglichkeit, um weiteren Handlungsspielraum zu haben, stimmten die Räte mit einer kleinen Änderung, bei einer Enthaltung dem Vertrag zu.
Statt „Reduzierung des Raumprogramms“ soll es nun „Einsparung“ heißen. Der zweite Vertragsteil über den bautechnischen Ablauf wurde einstimmig angenommen.

 

© Schwäbische Post 01.07.2009



Die St. Georg-Halle in Schrezheim war Thema im Gemeinderat:

Die Sanierung ist kein Thema, doch die Finanzierung des Erweiterungsbaus (soll auf dem Bild rechts angesetzt werden) ist alles andere als gesichert. Hans-Werner Boecker erklärte, der Verkauf des Rathauses Schrezheim bringe „nie und nimmer“ den derzeitigen Fehlbetrag von 371 000 Euro, weshalb der Kämmerer die fehlende Summe ordentlich im Haushalt verbuchen solle. Am Raumprogramm könne man nichts mehr ändern, ohne dem Förderverein die Motivation zu nehmen, erklärte Anton Rieger. Und Hariolf Brenner rief dazu auf, den Vereinen die Chance zu geben, ihre Leistungskraft unter Beweis zu stellen. Der Förderverein will sich bereits bei der Sanierung, die schon im Herbst beginnen soll, mit Eigenleistungen einbringen.

© Schwäbische Post 24.07.2009



 

Erfolgreichen Start hingelegt

Mitgliederversammlung des Fördervereins St. Georg-Halle Schrezheim

Das 2008 erzielte gute Ergebnis des Fördervereines St. Georg-Halle Schrezheim zeigt, wie wichtig den Mitgliedern und der Vorstandschaft das gesteckte Ziel des geplanten Hallenanbaus ist.

Ellwangen-Schrezheim. Nach den Grußworten des Vorsitzenden Martin Seidel berichtete Schriftführer Andreas Strobelin der jüngsten Mitgliederversammlung über die Aktionen im vergangenen Jahr. Besonders hob er den 1. Schrezheimer Hallenherbst und die 40-Meter-Christstollen-Verkaufsaktion hervor. Kassierer Karl-Heinz Strobel wertete die Kapitalentwicklung im Vereinsjahr 2008 trotz der doch relativ kurzen Zeitspanne von etwa einem halben Jahr seit der Vereinsgründung als „sehr erfreulich“. Die Bemühungen um eine weitere Kapitalerhöhung müssten weiterhin oberstes Ziel bleiben.
Vorsitzender Martin Seidel hielt eine kurze Rückschau auf die Entstehungsgeschichte des Fördervereins und berichtete über die Faschings-Malaktion und die erste Discoveranstaltung in der St. Georg-Halle. Anschließend gab er einen Ausblick auf die geplanten Aktionen im laufenden Jahr, wie etwa das Muttertagswunschkonzert und die Frühstücksversorgung zur „Tour de Ländle“.
Ortsvorsteher Josef Kucher berichtete über die nicht ganz einfache Aufgabe der Finanzierung des Hallenanbaus und auch über die Lücke in der Restfinanzierung. Hier seien der Stadtrat und die Stadtverwaltung gefordert. Allerdings würden die Geldmittel aufgrund der schlechten Konjunkturlage sowie der Rundsporthallen-Sanierung immer knapper. Positiv sei, dass die beantragten Zuschüsse aus dem ELR-Programm inzwischen bewilligt wurden. Die Aufgaben des Fördervereins seien nicht klein, aber gemeinsam seien sie zu schaffen.
In seiner Funktion als Beisitzer „Bau“ berichtete Wolfgang Ebert, dass die Planung des Hallenanbaus bereits eine entscheidende Phase darstelle. Das Baugesuch werde erst eingereicht, wenn die entsprechenden Zusagen von politischer Seite vorlägen. Die Finanzierung sei zu etwa 80 bis 85 Prozent gesichert. Künftig werde ein Bauausschuss eingerichtet, der unter anderem auch die Planung begleiten werde. Den Baubeginn sieht Ebert frühestens Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres.


© Schwäbische Post 20.05.2009




 

Förderverein ist sehr aktiv und auf der Suche nach Geld

ELLWANGEN-SCHREZHEIM (pm) Das im Jahr 2008 erzielte gute Ergebnis des Fördervereins Sankt-Georg-Halle Schrezheim zeigt, wie wichtig den Mitgliedern und der Vorstandschaft das gesteckte Ziel des geplanten Hallenanbaus ist. Vorsitzender Martin Seidel dankte allen Mitgliedern für deren großes Engagement.

Schriftführer Andreas Strobel ließ das vergangene Jahr mit einer kleinen Bildershow Revue passieren. Besonders erwähnte er dabei den ersten Schrezheimer Hallenherbst, der von den örtlichen Vereinen kurzweilig gestaltet wurde, und die 40-Meter-Christstollen- Benefizverkaufsaktion in der Ellwanger Innenstadt. Kassierer Karl-Heinz Strobel wertete die Kapitalentwicklung des Fördervereins im Vereinsjahr 2008 als sehr erfreulich. Die Bemühungen um eine weitere Kapitalerhöhung müsse jedoch weiterhin oberstes Ziel bleiben, sagte er. Vorsitzender Martin Seidel hielt eine kurze Rückschau über die Entstehungsgeschichte des Fördervereins und berichtete über die Faschingsmännchenmalaktion und die erste Discoveranstaltung in der Sankt-Georg-Halle. Ein großes Dankeschön sagte er dem Ortschaftsrat mit Ortsvorsteher Josef Kucher an der Spitze für die sehr große Unterstützung des Projektes durch die Zusage zum Verkauf des alten Schrezheimer Rathauses.

Stadtverwaltung ist gefordert

Ortsvorsteher Josef Kucher berichtete über die nicht ganz einfache Aufgabe der Finanzierung des Hallenanbaus und auch über die Lücke in der Restfinanzierung. Hier seien der Gemeinderat und die Stadtverwaltung gefordert. Allerdings werden die Geldmittel aufgrund der schlechten Konjunkturlage sowie der Rundsporthallensanierung immer knapper. Positiv sei, dass die beantragten Zuschüsse aus dem ELR-Programm inzwischen bewilligt wurden. Die Aufgaben, die vor dem Förderverein stünden, seien nicht einfach, aber gemeinsam seien sie zu schaffen.

Wichtige Phase ist erreicht

In der Funktion als Beisitzer Bau berichtete Wolfgang Ebert, dass die Planung zum Hallenanbau bereits eine wichtige entscheidende Phase des Projektes darstellt. Durch die Kontakte zu Stadtbaumeister Siegfried Leidenberger liegen aktuelle Informationen vor. Das Baugesuch wird erst begonnen, wenn die entsprechenden Zusagen auch von politischer Seite vorliegen. Die Finanzierung ist zu rund 80 bis 85 Prozent gesichert. Künftig wird ein Bauausschuss eingerichtet, der die Planung begleiten wird. Den Baubeginn für den Hallenanbau sieht Ebert frühestens Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres.

Erschienen: 20.05.2009 - SZON


 

Viele Muttertagsgrüße

Gemeinsames Muttertagskonzert der Schrezheimer Vereine

Der Schrezheimer Gesangverein „Eintracht“ und der örtliche Musikverein haben bei einem gemeinsamen Konzert musikalische Muttertagswünsche erfüllt. Nutznießer war der Förderverein St- Georghalle.

Ellwangen-Schrezheim. Unter dem Motto „Ich schenk Dir ein Lied zum Muttertag“ hat der Schrezheimer Musikverein am Vorabend des Muttertages gemeinsam mit dem Gesangverein „Eintracht“ musikalische Muttertagsgrüße überbracht.
Der frühere Dirigent des Musikvereins hatte die Idee zu diesem Gemeinschaftskonzert: Die Schrezheimer Bevölkerung sollte aus einer Liste von 22 Titeln (pro Verein je zehn Titel und zwei gemeinsame Lieder) ihren Favoriten wählen und sich diesen gegen eine Spende wünschen. Der Erlös soll dem „Förderverein St. Georg-Halle“ zu Gute kommen.
Jedes Lied wurde zwischen drei und 25 Mal gewünscht, insgesamt gingen 208 Liederwünsche ein.
Unter der Leitung von Uwe Apelt beziehungsweise unter dem Dirigat von Martin Abele erfüllten Musik- und Gesangverein die Muttertagswünsche. Thomas Töpfl begleitete den Chor am Flügel.
Angela Pöhler und Gerhard Rettenmaier fungierten beim Konzert als Moderatoren. Sie kündigten nicht nur die Titel an, sondern verrieten wer sich welches Lied für wen gewünscht hatte.
Der Gesangverein erfreute das Publikum unter anderem mit Liebes- und Seemanns- („Das ist die Liebe der Matrosen“) oder Jägerliedern („Jägerchor“), der Musikverein mit volkstümlich-böhmischen Schlagern (wie „Aus Böhmen kommt die Musik“) oder moderner Klassik („The young Amadeus“).
Beim „Bozener Bergsteiger Marsch“ und „Sag Dankeschön mit roten Rosen“ musizierten beide Vereine gemeinsam. Als „kostenlose“ Zugabe präsentierten sie die „Caprifischer“.

© Schwäbische Post 13.05.2009



 

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zuletzt aktualisiert

am 01.11.2011

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